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Best Moments @ Berlin’s Best Dancer Wanted 2014

Voll, spannend und viel zu lang: Beim „Berlin’s Best Dancer wanted“ war alles wie immer -aber in gut. Mittlerweile nur noch einmal im Jahr hat sich das Battle zu einem der wichtigsten Events in Berlin entwickelt und hier gibt’s noch mal die besten Momente auf Augen und Ohren.

Isaac & Njay vs Kingsley & Richie MIK. Hip Hop Quarterfinal. Foto by Nika Kramer Photography

Isaac & Njay vs Kingsley & Richie MIK. Hip Hop Quarterfinal.
Foto by Nika Kramer Photography

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Deutschland represent beim Cercle Underground

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Juste Debout, Cercle Underground und so weiter und so fort: Die besten Freestyle-Tänzer aus Deutschland mischen immer mehr Europas Urban Dance Hauptstadt Paris auf. Während vor Jahren noch meist zu den Franzosen aufgesehen wurde, werden sie und jeder andere auch heute gerne auch mal zum Frühstück gegessen. Germany in the Spotlight!

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Dance Unity ruft Quality Rulez ins Leben

naunyn Endlich gibt es ein Podium, wo ein wenig diskutiert werden darf. Am Sonntag fanden in der Naunyntitze das erste ­mal die ­Quality ­Rulez statt, an ­der einige Tänzer aus der Berliner Tanzszene teilgenommen haben um über Themen wie z.B. Basics, Jury Entscheidung, Ursprung des Hipp Hop oder einfach nur die Berliner Meisterschaft zu sprechen.

Alles wirkte wie eine gemütliche Runde unter Freunden, auch wenn die Meinungen zwischendurch sehr weit auseinandergingen. Durch die Videoanalyse eines ­Battle’s, konnten sich die Tänzer und weitere Teilnehmer in die Rolle der Jury versetzen, was natürlich nicht immer einfach ist. Die Diskussionsrunde wurde angeführt von Flying ­Steps Mitgründer Amigo der sich für die Szene und die Entwicklung verantwortlich fühlt genau so wie auch ­Vartan.

Wir haben alle das Gefühl das der ­Hip Hop auch im Tanz verloren geht.Was ist eigentlich noch erlaubt, was ist ­Oldschool, was ist ­Newschool, was ist überhaupt noch Tanz?

Es gibt noch eine Menge zu lerne die Absicht ist es das Wissen und das Bewusstsein der Tänzer aufzufrischen oder sogar neu zu lehren. Wenn ihr eure Hausaufgaben in Zukunft besser machen wollt, dann solltet ihr zum nächsten Treffen von ­Quality ­Rulez erscheinen. Wir halten euch auf dem laufenden ­für ­weitere Termin.

Quality Rulez ist eine zukünftige bisher fehlende Community SIEHT – DISKUTIERT – DURCHLEUCHTET

Bis dahin Keep on Dancin

B-Boy Brahim

Der aus Lyon stammende Breaker ­Brahim tanzt seit über 10 Jahren und gehört mit Sicherheit zu den Weltbesten seiner Klasse. In dem 4-minütigen Video von YAK Films stellt er sein Können, seine Vielfältigkeit so wie seine Kreativität nochmals unter Beweis. Genießt dieses Video wir, feiern ­es. Bis dahin ­keep on ­dancin….

 

 

KAIZENPICTURES presents Ben Wichert „BELIEVE“

Ein besserer Titel für einen so jungen außergewöhnlichen und talentierten Tänzer fällt mir auch nicht ein. Die meisten jungen Leute scheitern an ihrem Erfolg, weil ihr Glaube an das was sie tun und lieben nicht stark genug ist. Aber das trifft nicht auf den Wuppertaler Ben Wichert zu. BELIEVE ist der Titel einer Dokumentation von Ben Wichert. In einem 5-minütigen Trailer dokumentiert KAIZENPICTURES, dass Leben des jungen Künstlers. Der Name Ben ist nicht mehr aus der Urban Dance Szene wegzudenken. Die Zusammenarbeit von KAIZENPICTURES und Ben ist ein voller Erfolg. Die beiden Filmemacher aus Freiburg  sind wahre Fans der Hip Hop Szene und man sieht das sie ihre Arbeit mit viel Liebe und Leidenschaft machen. Wir sind gespannt auf die gesamte Dokumentation und werden sicherlich auch über einige Hintergründe und die Entstehung von BELIEVE sprechen. So watch out and keep on dancin…

More Infos check:

http://www.ben-wichert.com

kaizenpictures.com

kaizenpictures.com/facebook (Facebook)
kaizenpictures.com/twitter (Twitter)
kaizenpictures.com/youtube (YouTube)
kaizenpictuers.com/vimeo (Vimeo)

Juste Debout Germany 2013

                                                                               JD 2013

Was für ein atemberaubendes Event am vergangenen Wochenende in Düsseldorf!!!  Wir sind sehr gespannt, was die deutschen Tänzern in Paris erwartet und wie weit sie kommen. Hier nochmals alle Videos von den Finals. Der Countdown läuft noch 19 Tage bis zum Juste Debout Paris. Bis dahin keep on dancin!!!

Locking:

Popping:

Hip Hop:

House:

Darf ich vorstellen?….L-Cubano

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Photo by Jan Eric Euler

Wie versprochen haben wir uns letzte Woche mit dem jungen Berliner L-Cubano getroffen und ein wenig über seine musikalische und tänzerische Karriere gesprochen.

L-Cubano tanzt seit Jahren erfolgreich mit der Crew Fanatix. Sein tänzerischer Schwerpunkt liegt bei Hip Hop, aber er kann natürlich  andere Urban Dance Richtungen und sehr erfolgreich auch Experimental (Winner Funkin Stlyez 2011) repräsentieren. Was vielleicht aus ihm geworden wäre, und wer seine Vorbilder sind, erfahrt ihr hier.

Zieht es euch selbst rein und supportet diesen Jungen.

Stell dich erst mal vor für die Leute, die dich vielleicht noch nicht kennen?

Ich heiße Yeisenel Acosta Medina besser bekannt als L-Cubano bin 24 Jahre alt, und wie mein Name schon sagt, komme ich aus Kuba und lebe schon seit 15 Jahren in Berlin. Ich bin hauptsächlich Tänzer, Musiker und Künstler.

Wie bist du  zum Tanzen gekommen?

Meine ersten Schritte als Tänzer habe ich als Bboy gemacht in der Zille. Zu der Zeit habe ich mit den Jungs von B-Town Allstars getanzt. In meinem Herzen schlägt auf jeden Fall noch ein kleiner Bboy, aber ich würde mich heute nicht mehr als solchen bezeichnen. Doch wenn sich irgendwo mal eine Cypher ergibt, pack ich auch noch ganz gerne meine alten Moves aus.

Kannst du dich noch ein dein erstes Battle erinnern?

Das ist schwierig zu sagen. Ich erinnere mich noch an die ersten großen Dinger, die ich extrem gefeiert habe. Das war Funkin Stylez 2007 in Düsseldorf, wo ich mich in der Preselection durchsetzen konnte, um in die Battles zu kommen. An dem Tag waren sicherlich über 100 Tänzer da, die auch noch alle in die Battles wollten.

Dann hatten ich noch einen Höhepunkt 2009 mit meinem Partner Mix (Fanatix) beim Juste Debout  in Düsseldorf, dass wir gewonnen hatten. Wir hatten sehr hart trainiert und uns nicht großartig Gedanken darüber gemacht. Wir wussten nur, dass bei dem Battle die krassesten Tänzer dabei sind. An dem Wochenende waren wir gut unterwegs und hatten schon zwei andere Crew Battles gewonnen.

Von da an haben wir natürlich Blut geleckt und jedes Battle mitgenommen, was ging egal ob Crew Battle, eins gegen eins oder zwei gegen zwei.

Ist dir vielleicht noch ein ganz besonderes Battle in Gedanken geblieben?

Funkin Stylesz 2010 war für mich persönlich ein ganz wichtiges Battle. Da hab ich mir Dedson (Wanted Posse, Paris) ausgewählt und ihn besiegt. Das war auf jeden Fall ein Erfolg für mich. Die Leute haben mich danach auch noch in Frankreich angesprochen und auch erkannt.

Im selben Jahr war Kanon (Ghetto Stylez, Paris) hier in Berlin und zu der Zeit hatte er sämtliche Battles gewonnen. Also war die Herausforderung sehr groß. Aber auch gegen ihn konnte ich mich durchsetzen und die Jury überzeugen.

Was war dein schlimmster Tiefpunkt als Tänzer und was waren deine größten Erfolge?

Die schlimmsten Momente sind einfach nur diese, wenn man zu faul ist zum trainieren und sich nicht motivieren kann. Das hatte ich öfter, dass Tanzen mich demotiviert hat, als ob ich das Auge des Tiegers verloren hätte. Battles und die Musik haben mich manchmal einfach nur gelangweilt.

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Neben dem Tanzen machst du ja auch Musik. Wie bist du eigentlich dazu gekommen? Wie waren deine Anfänge als Musiker?

Das war vor ca. 8 Jahren durch einen Kumpel, den ich aus der spanisch katholischen Kirche kannte. Er hatte zu dem Zeitpunkt schon ein paar Jahre Musik gemacht. Eines Tages haben wir bei meinem Kumpel zu Hause gechillt, der hatte ein ganz einfaches Programm, um ein bisschen Mucke aufzunehmen. Also meinte er: „Lass und doch einfach mal ein bisschen texten auf Spanisch„. So kam es letztendlich dazu, dass wir zusammen Musik gemacht haben.

Die Crew, „Taly Crew“, bestand dann aus vier Mitgliedern: ein Kolumbianer, Peruaner, Angolaner und ich als Kubaner. Wir hatten am Anfang guten Kontakt zu Culcha Candela, die uns ein bisschen supportet haben. Es kam auch mal vor, dass wir die „Mini Culcha Candelas“ genannt wurden, da wir ähnliche Musik gemacht.

Mit meiner Crew hatte ich die Gelegenheit in Berlin und in Leipzig auch aufzutreten als Vorgruppe von Don Omar oder Aventura. Das war eine coole Zeit. Irgendwann habe ich dann angefangen, auf Deutsch zu schreiben, weil ich wollte, dass die Leute uns verstehen. Ich wollte nicht nur Musik machen für Latinos. Aber leider haben sich die Jungs quergestellt und ab diesem Zeitpunkt hatte ich einfach kein Potenzial mehr gesehen. Also konzentrierte ich mich wieder mehr auf das Tanzen.

Wie würdest du deine Musik beschreiben?

Meine Musik spiegelt in erste Linie meine Wurzeln und meine Kultur wider. Ich komme aus Kuba und da sind die Menschen etwas lebhafter als hier in Deutschland. Ich mache tanzbare gute-Laune-Musik, zu der sich jeder bewegen kann, dafür musst du kein Tänzer sein. Die Richtung, in die ich gerne gehen möchte, sind Künstler wie Sean Paul, Pitbull oder Seeed. Ich will auf die internationale Schiene. Ich feier Seeed und Pitbull, die machen geile Musik und haben immer eine hammer Performance. Das sind so meine Vorbilder, aber ich probiere auch sehr viel aus.

Was sind außerdem deine musikalischen Vorbilder? Unabhängig davon von der Musik die du gerade machst?

Ich feier Orishas, Buena Vista Social Club, Gloria Estefan, Celia Cruz. dann natürlich Pitbull und Michael Jackson. Sonst kann ich mit den neuen Sachen nicht so viel anfangen.

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Wie ist die Zusammenarbeit mit HDF (Halt die Fresse) entstanden ?

Ich kenne die Jungs von Aggro schon seit Jahren durch Nikeata, die auch sehr bekannt in der Szene ist. Ich habe in den Videos von Sido und Tony D. getanzt und war mit den Jungs schon bei „ The Dome“. Sie kannten mich nur als Tänzer.

Eines Tages habe ich Specter, der immer alles koordiniert hat, um Videomaterial für mich gebeteb und ihn auch gleich gefragt, an wen ich mich wenden muss, wenn ich ein HDF Video haben will. Das Erste, was er sagte: „Wie? du machst Mucke?“ Ja dann bist du bei mir genau richtig.

Ich fragte Specter:  „Wie läuft das Ganze denn ab, muss ich mich irgendwie bewerben“?

Darauf meinte er: „Du nimmst den Track auf, schickst ihn mir rüber und wir überlegen dann gemeinsam, wo wir das Ding drehen und wie wir es umsetzen können.“

Im Anschluss an unser Telefonat, habe ich direkt meinen Produzenten und Beatmaker DJ Rych bescheid gegeben, dass wir sofort einen Track aufnehmen müssen für HDF. Ich wollte das Ding so schnell wie möglich machen. Ich war mit der ersten Version nicht so ganz zufrieden, weil es so typisch HDF Style war. Also habe ich den Song nochmal aufgenommen mit einer Tänzermessage. Die ersten Male hat er sich nicht gemeldet und ich musste ihm hinterhertelefonieren. Aber das war mir zu blöd, ich wollte niemanden hinterher laufen.

Irgendwann hab ich ihn im Club getroffen und er ist dann auch gleich zu mir gekommen. Er hat sich erst mal entschuldigt, aber versprochen, dass wir das HDF Video auf jeden Fall drehen werden. An dem Abend bat er mich wieder um einen Videodreh, in dem ich tanzen sollte. Mein Deal war dafür, dass ich natürlich mein HDF Video bekomme – eine Hand wäscht die andere sozusagen. Zwei bis drei Wochen später bekam ich dann endlich mein HDF Video. Ich habe in der Zwischenzeit noch einen Track geschrieben, aber der hatte nicht ansatzweise so viel Power wie „Tänzerherz“.

Du bist sicherlich der erste tanzende Rapper auf HDF. Wie war das für dich?

Ich denke, ich habe ein Zeichen gesetzt für andere Rapper. In den nächsten Videos sieht man bestimmt ein paar Krumper oder B-boys. Ich meine, das gehört auch zum Hip Hop. Ich bin übertrieben zufrieden mit dem HDF Video. Die Feedbacks waren positiv und das ist für mich das Größte.

Deine aktuelle Single heißt „Tänzerherz“?  Erzähl uns mal ein wenig von der Single?

DJ Rych hat den Beat dazu gemacht. Er ist eigentlich Pole, aber ich vertraue ihm auch in puncto lateinamerikanischer Musik und mit den Sachen, die ich selber feier. Er ist mittlerweile halber Kubaner(lacht). Ich wollte etwas Aussagekräftiges machen, was aber keine tiefgründige Message hat.

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Schreibst du deine Texte selbst? Und wie lässt du dich inspirieren?

Ich schreibe meine Texte alle selbst. Es ist schwer, sich auf Spanisch zu inspirieren, weil ich es nicht tagtäglich spreche, aber es flowt einfach besser, da die Sprache einfacher ist. Auf Deutsch habe ich persönlich sehr große Fortschritte gemacht, da ich in letzter Zeit viel auf Deutsch geschrieben habe. Das Feedback bei HDF war auch sehr gut. Die Leute haben die Mischung deutsch-spanisch sehr gefeiert.

Wer ist eigentlich PMB?

PMB ist mehr eine Crew, wo jeder sein Aufgabenfeld hat. DJ Rych macht die Beats und produziert. RZA macht alles, was mit Aufnahmen zu tun hat und schneidet die Videos zum Schluss. Dann haben wir noch den Sänger Young T.H, der mit im Boot sitzt und Texte auf Französisch und Deutsch schreibt.

Du hast schon ein paar Videos auf Youtube wie z.b „My Way“, „She Wanna“ oder „Muevete“. Wie finanzierst du das Ganze?

Wir teilen uns das Ganze mit allen, die daran beteiligt sind. Es wird vorher genau kalkuliert, dann zahlen wir es aus eigener Tasche.

Hast du in Zukunft Live-Auftritte geplant und ist ein Album geplant? 

Mein erster Live-Auftritt ist am 5. April in der Universal Music Hall in Moabit. An dem Abend wird es eine Party geben und ich werde der Hauptact sein mit zwei Tänzern aus meiner Crew Fanatix und sechs Songs, die ich performen werde. Tickets wird es dann ab März im Vorverkauf geben.

Ich arbeite seit letztem Jahr an meinen Album „Evolución“. Ich hoffe, dass es dieses Jahr im April oder Mai erscheint. Auf dem Album sind 12 Songs vertreten und ein wenig  Bonusmaterial.

Hast du das Tanzen jetzt komplett an den Nagel gehangen?

Ich mache immer noch Shows, verdiene in erste Linie mein Geld mit tanzen und trainiere viel für mich selbst. Gebattlet wird dieses Jahr nicht wirklich, weil ich zeitlich sehr eingeschränkt bin. Ich probe auch gerade wieder mit meiner Crew Fanatix, wir haben neue Crewmitglieder und die Leute können sich auf etwas gefasst machen. Wer Fanatix kennt, weiß, dass wir immer für eine Überraschung zu haben sind.

Ich werde dieses Jahr viel mit den Fanatix machen. Ich arbeite an Videos und an Features für meine musikalische Karriere. Und mein Traum wäre natürlich wenn ich etwas in meiner Heimat machen könnte. Ich versuche gerade durch das Goethe Institut Musikprojekte aufzubauen zwischen Kuba und Berlin.

Was würdest du tun wenn du nicht tanzen oder Musik machen würdest?

Das ist schwierig zu sagen. Ich war nie wirklich gut in der Schule, aber das darf ich meinen Sohn nicht erzählen (lacht). Ich denke Management für Tänzer wäre cool. Ansonsten wollte ich immer was mit Sprachen machen, so etwas wie Fremdsprachenkorrespondent. Aber ich hab mich schon entschieden, es gibt keinen Plan B. Ich lebe das Motto „entweder ganz oder gar nicht“.

Wir sind froh über diese Entscheidung, und werden den jungen Tänzer und Musiker weiterhin verfolgen. Es war mal wieder ein gelungenes Treffen mit einem sehr talentierten Künstler und Freund. Vielen Dank an L-Cubano, der sich die Zeit genommen hat…..bis dahin keep on dancin!!

Wir haben euch noch den Song “ My Way“ , „Muevete“ und natürlich „She Wanna“ hochgeladen für die, die es noch nicht gesehen haben.

FUNKIN STYLEZ 2012 – Weltklasse in Berlin

Von außen sieht es aus wie ein Zirkuszelt, von innen wie ein hypermodernes Amphitheater: Das Tempodrom in Berlin hat das tanzhaus nrw als Location für die WORLD FINALS of FUNKIN STYLEZ 2012 abgelöst.

(c) snipesshop.de

Tempodrom Berlin (c)snipesshop.de

Eigentlich die perfekte Ausgangslage: Eine runde Halle mit einem genauso runden Battleground in der Mitte ermöglichte jedem Zuschauer eine gute Sicht. Bis zu 3.500 Sitzplätze gibt es in der Arena, die Spitze des Dachs ist 30 Meter hoch. Das Tempodrom kann also gar nicht so schnell aus allen Nähten platzen wie das tanzhaus nrw und auch Zuschauer müssen erstmal nicht abgewiesen werden, weil die Tickets schon längst ausverkauft sind.

Leicht haben es sich die Veranstalter mit der Entscheidung trotzdem nicht gemacht, das Finale in Berlin zu veranstalten, denn die Hauptstadt des Urban Dance in Deutschland ist definitiv Düsseldorf. Klar, im tanzhaus nrw waren alle näher dran an den Battles und das Family-Feeling war deshalb automatisch größer, aber hey: Ihr habt Funkin Stylez groß gemacht und in diesem Jahr mussten die Organisatoren deshalb das nächste Level erreichen.

Und es hat sich gelohnt!!! Die Location ist wie gemacht für große Tanzbattles, für das erste Mal lief organisatorisch alles ziemlich rund, die Jury bestand nur aus Urban Dance-Legenden und die Stimmung war auch top.

TAG 1 ONLY THE STRONG

Kleine Bühne (c)snipesshop.de

Kleine Bühne (c)snipesshop.de

Die Vorrunden wurden aufgeteilt. Die Kategorien House, Locking und Me against the Music fanden im kleinen Theater des Tempodroms statt, Hip Hop, Popping und Voguing in der großen Arena. Jetzt musste man sich nur noch entscheiden, welcher Kategorie man eher zugucken will. Nichts schwerer als das, aber die Entscheidung wurden einem später zum Glück wieder abgenommen: Ab dem Halbfinale wurden alle Kategorien in der Arena gebattlet.

Und was wir da zu sehen bekamen, war feinstes internationales Niveau. Aus Asien und allen Ecken Europas kamen die Sieger der Qualifikationsbattles. Die Franzosen haben wieder unglaublich viel Talent, Skills und Feeling bewiesen und in so gut wie allen Kategorien gewonnen. Aber checkt selbst, Videos sagen mehr als Worte!

Popping: Winner Nelson(Frankreich) vs. Stew(Norwegen)            → Video
Hip Hop: Winner Fabrice(Frankreich) vs. Ukay(NRW)                → Video
House:   Winner Malcom(Frankreich) vs. Alesya(Russland)          → Video
Locking: Winner Willow(Frankreich) vs. LissFunk(Frankreich)      → Video
MATM:    Winner Robozee(Hessen) vs. Various            → Video1  → Video2
Voguing: Winner Elena Ninja(Russland) vs. Natalia Mafia(Russland)→ Video 

HIER ALLE FOTOS VOM ERSTEN TAG + HERO KIDS + JUDGE DEMO AUF FACEBOOK!!!!

UND DIE DEUTSCHEN TEILNEHMER SO?

Die Teilnehmer aus Deutschland haben eine beeindruckende Leistung gezeigt. Um nur einige zu nennen: L-Cubano hätte fast seinen Sieg in Me against the Music verteidigt. Robozee hat das dann aber übernommen. In der Katgorie Hip Hop haben Ukay, Majid, The-K und Batalla so einige Gegner „ausgeschaltet“. Drei Mitglieder des House of Melody, Ayda aus Frankfurt und Hans haben sich fürs Voguing qualifiziert und P-Jay (House) und Sugar Rae (Locking) haben standesgemäß representet, sind aber vor dem Halbfinale ausgeschieden. Sugar Rae war eigentlich froh, dass er „ab jetzt entspannt die finalen Battles sehen kann“.

Salah vs. Boo Baba Zula Fx (c)keepondancin

Salah vs. Boo Baba Zula Fx (c)keepondancin

Aus Berliner Sicht gab es einen Tänzer, der uns besonders die Sprache verschlagen hat: Boo Baba Zula Fx wählte seinen Gegner fast schon zu cool per Flaschendrehen, trifft dadurch auf keinen geringeren als Salah (Popping-Übermensch aus Paris) und gewann auch noch. BOOM! Salah hat sich in der ersten Runde nicht besonders verausgabt, aber Boo war richtig gut drauf und hat das Publikum entertained. Die Judges konnten sich nicht entscheiden und wollten eine weitere Runde sehen. BOOM! Salah packte dann ordentlich einen drauf. (Ihr müsst euch diesen Sprung, oder was das da Unglaubliches war, ansehen!!) Boo hielt aber stand und legte eine saubere, freshe zweite Runde hin. Die Jury entschied sich einstimmig für den Berliner! BOOM! Boo postete auf seinem Facebook-Profil am nächsten Tag das Video: „Battle against one of my biggest inspirations SALAH…CRAZYYY“

TAG 2 WORLD TEAM BATTLE

Tag 2 war den Teams gewidmet. Die meisten Battles waren so spannend, dass man gar nicht sitzen bleiben konnte.

Das unerwartet ebenbürtige und spannende Battle Frankreich - Italien (c)snipesshop.de

Das unerwartet ebenbürtige und spannende Battle Frankreich – Italien (c)snipesshop.de

Die Favoriten fürs World Team Battle waren ziemlich klar: Frankreich, Korea und Prototype aus UK spielten wie zu erwarten weit vorne mit. Aber es gab auch einige Teams, die für Überraschungen sorgten. Team Russia hat die starken Japaner gleich im ersten Battle bezwungen und Team Déjà-vu aus Frankfurt battlete gegen die koreanischen Favoriten sogar ein zweite Runde – leider ohne Erfolg. Team Italy war mit krassen Routines und der sympathischsten Attitude bewaffnet und lieferte sich das wahrscheinlich spannendste Battle des Abends gegen Team France. Frankreich war zwar Favorit, aber die Italiener haben unglaubliche Moves und Energie ausgeteilt und leider trotzdem knapp verloren. Auch Swedish Family konnte mit viel positiven Vibes und Zusammenhalt bei den Battles punkten und schaffte es damit fast bis ans bittere Ende.

Im Finale des Finale standen sich dann aber Prototype aus UK und Team France gegenüber. Die Franzosen, u.a. bestehend aus Kefton, Willow, Malcom und Nelson, haben unweigerlich bewiesen, dass sie krasse Tänzer sind, aber Prototype waren ein eingespielteres Team und sie haben neben Skills vor allem heftigste Routines in die Battles eingebaut. Deshalb haben PROTOTYPE AUCH MEHR ALS VERDIENT DAS WORLD TEAM BATTLE GEWONNEN. (Auch wenn die Jury sich erst nicht entscheiden wollte und für eine Minute geschlossen die Bühne verlassen hat.)

HIER ALLE FOTOS VOM WORLD TEAM BATTLE UND DAS FINALE HERO KIDZ!!!!

DIE TEAM BATTLE WINNER „PROTOTYPE“

Prototype mit Brooke Milliner und Supermalcom haben’ne saubere Teamleistung hingelegt und es war unschwer zu erkennen, wie viel Arbeit sie in ihre Routines gesteckt haben, um als Crew zu glänzen. Keepondancin hat Supermalcom gratuliert und gefragt, wie die Vorbereitungen eigentlich so aussahen: „We’ve been training for about a month like three times a week.“ Und wer ist der Kopf des Ganzen? „I’m like the leader of the crew but everybody of us had about the same input in the routines.“ Die Arbeit hat sich gelohnt!!!  (THE WHOLE INTERVIEW WITH THE WINNERS IN ENGLISH HERE)

Sieger, Finalisten, Judges, Hosts und Orga-Team of Funkin Stylez 2012 (c)snipesshop.de

Sieger, Finalisten, Judges, Hosts und Orga-Team of Funkin Stylez 2012 (c)snipesshop.de

Am Samstag gab es übrigens noch eine Neuerung: das Hero Kidz All Style Battle. Ab jetzt können auch Tänzer unter 16 Jahren beim Funkin Stylez ihr Können beweisen. 2012 hat Nicky aus Dänemark das Hero Kidz Battle für sich entscheiden können. Congrats!

ALLES IN ALLEM

Alles in allem sind wir sehr glücklich, dass so ein inspirierendes Battle auf internationalem Niveau seinen Weg nach Berlin gefunden hat. „Inspirierend“ war auch das Wort, was in Gesprächen und bei Facebook von anwesenden Tänzern gefühlt am meisten als Bewertung gefallen ist. Gibt es ein besseres Kompliment an die Organisatoren?

Nur noch eins: Wenn ihr nächstes Jahr für günstigere Getränkepreise und mehr Essen sorgt, kann es nur noch voller, schöner und besser werden. Platz war noch genug für alle, die nicht kommen konnten. We ♥ Funkin Stylez und bis zum nächsten Mal: keepondancin!

Urban Champs in the house

„It’s all about the feeling“ steht auf dem lilafarbenen Einlassbändchen, dass mir am Eingang des Bi Nuu um den Arm gelegt wird. Ich geh schnell rein, die Preselection sollte um 16:30 Uhr anfangen, ich bin fast ne Stunde zu spät. Und drinnen? Der Bass pumpt. Alle jammen vor sich hin, reden, begrüßen sich. Es hat noch nicht mal angefangen? Ha, also alles wie immer bei Battles!

Urban Champs war zum ersten Mal in Berlin am Start und hat ordentlich aufgefahren:

Die Jury setzt sich aus den Größen der Szene Sugar Rae, Bruce Blanchard, Walid (Fr) und Rabah (Fr) zusammen. Für Krump wurde sogar extra eine dreiköpfige Jury aus Big Liveness, Big Kanabal (NL) und Monsta NY Madness (Fr) ernannt. Das DJ-Team besteht aus sogar vier Personen, jeder Experte für andere Mucke.

Schon bei meinem ersten Blick in die Runde merke ich, dass ein paar Berliner fehlen, die das Event noch mehr belebt hätten. ‚Wo sind die Baba Zulas? Warum sind L-Cubano und Prince nicht hier? Das ist doch so ein nices Battle mit dem besten Trailer ever?!‘ Theaterauftritte und andere Engagements haben verhindert, dass die Jungs, die schon oft bei Battles erfolgreich waren, teilnehmen konnten. Prince kam später nach, um wenigstens die Krump Kategorie zu moderieren.

Es wurde also ein Battle in eher kleiner Runde. Für Hip Hop waren über 30 Teilnehmer angemeldet, bei anderen Kategorien konnte gerade so ein Halbfinale entstehen. Mal wieder überrascht war ich von den Tänzerinnen: Anett kam ins Locking-Finale und Lizzy Dee schaffte es in der Kategorie Hip Hop bis ins Finalbattle. Schon im Viertelfinale Hip Hop waren die Hälfte der qualifizierten Tänzer Mädels. You go, Berlin girls!!!

UND WIE GINGEN DIE BATTLES AUS?

Fotos von den Finals:

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Isaac MIK war am Samstag der Übermensch und schon nach der Preselection war fast klar, dass er in der Kategorie Hip Hop gewinnen wird. Das Finale gegen Lizzy Dee war auf jedem Fall auf hohem Niveau.

Shizzo konnte gegen Anett im Locking auch eindeutig als Gewinner hervorgehen und es hat richtig Spaß gemacht, ihm zuzuschauen.

U-Ghost aus Bordeaux konnte sich im Popping gegen Dalil Wave aus Essen durchsetzen. Das Battle war ziemlich ausgeglichen und die Meinung der Judges gespalten. Die doppelte Wertung von Walid hat U-Ghost schließlich zum Urban Champ Berlin gemacht.

In der Kategorie House hatte Alberto Fusion-Art, der eingesprungen ist, damit überhaupt ein Viertelfinale stattfinden kann, ein leichtes Spiel. Michael stand mit ihm im Finale und hat eine gute Show abgeliefert. Das Level in Berlin wird sichtbar besser, aber ist einfach noch nicht ganz so konkurrenzfähig.

Krump war definitiv buck. Die Stimmung war zum Zerreißen. Lil A hat das ganze Battle über so ziemlich alles weggekrumpt, aber nach einer Extrarunde im Finale gegen Lil Stuntz verloren, der genauso explodiert ist. Die Buck Unit hat ihrem Namen auf jeden Fall alle Ehre gemacht!!!

UND WAS SAGT ORGANISATOR HAMDI ZUM ERSTEN URBAN CHAMPS IN BERLIN?

Hamdi, der Kopf von Urban Champs, zieht ein positives Fazit für die erste Station seiner Battle-Reihe: „Ich war mit der Veranstaltung in Berlin voll und ganz zufrieden. Klar hätten es mehr Leute werden können, aber das ist nicht das Konzept von UC. Als wir damals angefangen haben, waren sogar nur sechs Tänzer da (UK,Adnan,Ben, PP, Rae, Viet, Robozee und Romuldo).

Wir wollen nicht die Größten sein, wir wollen die Tänzer fördern – genauso wie wir damals die ersten Champs gefördert haben. Berlin ist eine riesige Stadt und für unser erstes Event war es sehr gut. Das richtige Feeling war vorhanden, die Tänzer, die da waren, gehören auch zu Urban Champs.

Als Veranstalter habe ich bis jetzt noch nie soviel Dankbarkeit für ein Event erlebt wie in Berlin. Es kamen mindestens 30 Personen zu mir und haben sich bei mir bedankt. Von daher bin ich vollkommen zufrieden und werde es nächstes Jahr bestimmt wieder in Berlin veranstalten.

Ich hoffe, dass die Berliner Champs im Finale sehr weit kommen.“

Wie es eine Tour so an sich hat, geht die Reise aber erstmal weiter:

FRANKFURT 06.10.

ROTTERDAM 20.10.

FINALE NEUSS 03.11.

Wir freuen uns aufs Finale und nächstes Jahr mit Urban Champs. Bis dahin keepondancin und vergesst nicht: It’s all about the feeling!

Beat Battle – The Downfall?

Endlich stand am 21.01. in Bonn mal ein richtig großes Urban Dance Event an – das Beat Battle The Tournament. Auf Facebook und Youtube wurde von den Organisatoren ordentlich die Werbetrommel gerührt. Tänzer aus allen Ecken in Deutschland hatten richtig Bock drauf und haben sogar selbst Support-Filme für das Battle gedreht und hochgeladen. Leider konnte das Event nicht ganz halten, was es versprach (hier unsere Eventinfo) und viele Beteiligte sind jetzt sogar sauer.

B-Boy Wild Willy (Holland) beim Beat Battle 2012, Quelle: General Anzeiger Bonn Online

Die Location war fett. Im hochmodernen Telekom Dome der Telekom Baskets Bonn haben sich die Tänzer auf einer überdimensionalen Tanzfläche, die eigentlich das Basketballfeld ist, gebattlet. Die „Great 8“ Breakdance Crews waren für die deutschen Herausforderer leider nicht zu knacken und machten das Battle am Ende unter sich aus. Die Top 9 Crew (Russland) gewann gegen Illusion of Exist (Russland/Ukraine). Ansonsten blieben alle Pokale in NRW. Ben hat die Kategorie Hip Hop für sich entschieden, TwoFace gewann Popping und Og in der Kategorie House.

Wir haben TwoFace gesprochen und er hat uns ein guten oder besser gesagt nicht so guten Eindruck vom Battle gegeben: „Das Level der Tänzer war sehr hoch. Es hat Spaß gemacht. Leider war die Halle nur halbvoll und das Publikum war wegen des großen Felds zu weit weg. Später durften dann wenigstens die Tänzer aufs Feld und wir konnten einen Circle bilden. Naja, und Technik und DJ mussten sich gegeneinander ausspielen, damit es laut genug war. Deshalb hat auch der Host ganz schön mit sich gekämpft.“

Damit ihr euch die Location vorstellen könnt, bietet der TV-Beitrag zum 
Beat Battle in der Lokalzeit Bonn im WDR einen guten Einblick
(gleich zu Beginn und ab 14:40).

Diese Probleme haben die Stimmung beim Battle natürlich getrübt. Leider fehlte es bei der Organisation noch an viel grundlegenderen Stellen. TwoFace listet weiter auf: „Es gab für alle, auch für die Teilnehmer, nur Dosengetränke, kein Wasser. Die eigenen Flaschen musste jeder vorher abgeben. Das Essen da war schnell weg. Wir konnten aber auch nicht einfach rein und raus und zum Beispiel etwas zu essen holen, weil der Einlass nicht richtig geregelt war und es nicht für alle Bändchen gab.“ Ihr wisst ja, wie lange große Battles so dauern…
Die Berlinerin Anja war House Judge beim Beat Battle und sollte auch noch einen Workshop am selben Tag geben. Das bedeutet, dass sie von vormittags bis zum Ende des Battles gegen drei Uhr nachts gearbeitet hat. Sie erklärt, wie unzuverlässig Mitorganisator Nader J. war: „Er schuldet mir und noch anderen Tänzern Geld. Zum Beispiel hat er mir einen Flug ohne Gepäck gebucht und ich musste es dann selbst beim Abflug zahlen. P-dog hat er den Flug gar nicht gebucht und andere haben ihren Flug verpasst, weil er sie nicht zum Flughafen gebracht hat wie versprochen. Der hat einfach sein Handy den ganzen Tag aus gehabt und keiner konnte ihn erreichen.“ Beim Battle selbst haben auch die Judges kein Wasser sondern nur Red Bull bekommen. Und als sie endlich eine Pause hatten, war das Essen schon weg. Die Jurymitglieder konnten also nichts mehr essen – untragbar nach einem ganzen Tag mit Workshop und Battle. Ach ja, zum Thema Workshop hatte sie auch noch was zu sagen: „Er hat gesagt, dass die ausgebucht sind. Nur dass keiner da war und wir nicht bezahlt wurden…“

Auch Tänzerin Cleopatra, die das Battle mitorganisierte und moderierte, und P-Dog, der auch judgte und einen Workshop gab, machten bei Facebook ihre negative Meinung deutlich bzw. erzählen die Ereignisse sehr ähnlich wie TwoFace und Anja.

Allgemeine Stellungnahme des Beat Battle Teams

Vor allem, dass die Tänzer ihrem Geld nachlaufen müssen, ist kein Zustand. Ob unter diesen ganzen Umständen die 20% der Einnahmen wie versprochen an krebskranke Kinder gehen, ist ebenso fragwürdig wie die Reaktion des Beat Battle-Teams.
Die Veranstalter haben sich auf ihrer Facebook-Profilseite ebenfalls zum Event geäußert. Montag Abend schrieben sie in einer Art Danksagung: „Zum Schluss wollen wir uns speziell bei allen Jury Mitgliedern, Moderatoren, bedanken, welche teilweise auf ihre Bezahlung verzichtet haben, damit alle Gewinner das Preisgeld erhalten konnten. Dieser Dank geht raus an: Astro, Puzzles, Menno, Sylvana, Golden I-C-H-I, Haydar Cash, DJ Chung, DJ Crash, DJ Jebel, DJ Joseph Wu, Dj Marsoul und Juba Films.“  Von Verzicht kann eigentlich keine Rede sein, aber Anja, Cleopatra und P-Dog, die sich öffentlich beschwert haben, werden ja auch nicht aufgezählt. J. und sein Team legen sogar noch einen drauf. Sie kommentieren neben einer allgemeinen Stellungnahme übers Battle (siehe links) bei Facebook sehr ausführlich den wütenden Status von P-Dog, das Statement von Anja oben und eine private Mail von Cleopatra. Dabei weisen sie alle Anschuldigungen von sich, nennen die drei unter anderem ‚respektlos‘ und bezeichnen sie als Lügner. In der Nacht von Montag zu Dienstag gegen ein Uhr haben sie diese drei Stellungnahmen inklusive Screenshots von den Statusmeldungen und der Mail online gestellt. Dienstag Abend sind sie schon wieder verschwunden. Ein Zeichen von Eingeständnis? Denn es gab bereits andere Tänzer, die die Beiträge kommentiert haben und klarstellen wollten, dass Cleopatra, Anja und P-Dog keine Lügner sind.

Chaotische Zustände in Bonn und auf Facebook – und TwoFace macht deutlich, warum dieser Ausgang des Events besonders schade ist: „Dieses Jahr wollten alle Tänzer in NRW die Battles wieder mehr supporten. Gegen Ende letzten Jahres ist das nämlich ein bisschen eingeschlafen. Und jetzt haben alle das Ding umsonst unterstützt. Das zieht einfach wieder runter!“

Wir bleiben dran und jetzt gilt erst recht: keepitreal and keepondancin!

WAS DANACH GESCHAH: In einem Gespräch mit dem Veranstalter nach Veröffentlichung dieses Artikels haben sich einige Probleme, wie die Organisation der Workshops, als scheinbar pure Missverständnisse herausgestellt. Vor allem weil Veranstalter J. berichtete, dass er per Mail bedroht wurde, haben wir uns entschieden, diesen Artikel wieder vom Blog zu nehmen, um ihn als Privatperson zu schützen. Keepondancin unterstützt Bedrohungen dieser Art in keiner Weise!!

Ein neutralerer Artikel mit den Inhalten dieses Gesprächs sollte folgen. Kurz vor Veröffentlichung haben die Veranstalter aber einen Rückzieher gemacht. Und nach dem Battle Cry (22.09.12) gestern, was auch von J. mitorganisiert wurde, hört man jetzt ähnliche Anschuldigungen…