Blog-Archive

SUGAR DAY

Bildschirmfoto 2014-05-28 um 13.22.16

IT’S SUGAR DAY. Gestern hat der Aachener Tänzer und Dauergrinsebacke Sugar Rae seinen dritten Geburtstag gefeiert. Am 27. Mai 2011 traf er Locking-Legende Don „Campbellock“ Campbell, der ihm seinen Künstlernamen gab. Sugar Rae was born. Zur Feier des Tages blickt er in einem neuen Video auf seine Tanzhistorie und besonders seine Locking-Liebe zurück.

Happy Birthday, Sugar Rae. No need to tell you, but: keepondancin! (mehr …)

Advertisements

Fusion Art in New York

Wenn ein Fusion Arter in New York ist, läuft er nicht. Nein, er tanzt.

Bana, Dario und Ali von der Fusion Art Crew haben zum Glück bei ihrer Reise über den großen Teich die Kamera eingesteckt. Nice One! Keepondancin.

Bildschirmfoto 2014-04-19 um 15.19.51 Bildschirmfoto 2014-04-19 um 15.24.32 Bildschirmfoto 2014-04-19 um 15.23.30 Bildschirmfoto 2014-04-19 um 15.21.15 Bildschirmfoto 2014-04-19 um 15.21.43 Bildschirmfoto 2014-04-19 um 15.23.07 Bildschirmfoto 2014-04-19 um 15.23.54 Bildschirmfoto 2014-04-19 um 15.26.05

 

Flockey – Sunset

Nicht nur keepondancin war drei Wochen auf Abwegen in Rio de Janeiro, auch der Wuppertaler Flockey hat sich in die wunderschöne Stadt in Brasilien aufgemacht, sich inspirieren lassen und versorgt uns jetzt mit paradiesisch smoothen Tanzvideos. Das hier sind nicht nur wegen Rio schön, sondern weil Flockey besonders frei wirkt. Bei diesem Blick auf den Cristo Redentor, das Wahrzeichen von Rio, bei Sonnenuntergang sowas von logisch. Anklicken, Fernweh bekommen, los.

FlockeyFlockeyaFlockeybFlockeycFlockeydFlockeye

Sugar Rae – Wild Child

Für 2014 hat sich der Aachener Tänzer Sugar Rae vorgenommen, uns mit gaaaanz vielen Videos zu beglücken. Die Show ist jetzt eröffnet: Rae hat seinen ersten Kurzfilm „Wild Child“ veröffentlicht und gibt uns eine Ahnung davon, wer ihn zum Tanzen inspiriert hat…… Keepondancin, Sugar Rae!

Wild-Child-Sugar-Rae

Juste Debout Germany 2013

                                                                               JD 2013

Was für ein atemberaubendes Event am vergangenen Wochenende in Düsseldorf!!!  Wir sind sehr gespannt, was die deutschen Tänzern in Paris erwartet und wie weit sie kommen. Hier nochmals alle Videos von den Finals. Der Countdown läuft noch 19 Tage bis zum Juste Debout Paris. Bis dahin keep on dancin!!!

Locking:

Popping:

Hip Hop:

House:

Juste Debout Tour 2013

Wir haben euch alle Finals rausgesucht vom vergangenen Juste Debout in Amsterdam. Am 16. Februar geht es dann auch endlich in Deutschland los.Wenn ihr schon wissen, wollt wer eure Gegner werden in Paris dann klickt euch doch einfach durch bis dahin keep on dancin.

Mehr Infos findet ihr auch hier: http://funkin-stylez.com/jd_germany/

 

 

 

 

 

FUNKIN STYLEZ 2012 – Weltklasse in Berlin

Von außen sieht es aus wie ein Zirkuszelt, von innen wie ein hypermodernes Amphitheater: Das Tempodrom in Berlin hat das tanzhaus nrw als Location für die WORLD FINALS of FUNKIN STYLEZ 2012 abgelöst.

(c) snipesshop.de

Tempodrom Berlin (c)snipesshop.de

Eigentlich die perfekte Ausgangslage: Eine runde Halle mit einem genauso runden Battleground in der Mitte ermöglichte jedem Zuschauer eine gute Sicht. Bis zu 3.500 Sitzplätze gibt es in der Arena, die Spitze des Dachs ist 30 Meter hoch. Das Tempodrom kann also gar nicht so schnell aus allen Nähten platzen wie das tanzhaus nrw und auch Zuschauer müssen erstmal nicht abgewiesen werden, weil die Tickets schon längst ausverkauft sind.

Leicht haben es sich die Veranstalter mit der Entscheidung trotzdem nicht gemacht, das Finale in Berlin zu veranstalten, denn die Hauptstadt des Urban Dance in Deutschland ist definitiv Düsseldorf. Klar, im tanzhaus nrw waren alle näher dran an den Battles und das Family-Feeling war deshalb automatisch größer, aber hey: Ihr habt Funkin Stylez groß gemacht und in diesem Jahr mussten die Organisatoren deshalb das nächste Level erreichen.

Und es hat sich gelohnt!!! Die Location ist wie gemacht für große Tanzbattles, für das erste Mal lief organisatorisch alles ziemlich rund, die Jury bestand nur aus Urban Dance-Legenden und die Stimmung war auch top.

TAG 1 ONLY THE STRONG

Kleine Bühne (c)snipesshop.de

Kleine Bühne (c)snipesshop.de

Die Vorrunden wurden aufgeteilt. Die Kategorien House, Locking und Me against the Music fanden im kleinen Theater des Tempodroms statt, Hip Hop, Popping und Voguing in der großen Arena. Jetzt musste man sich nur noch entscheiden, welcher Kategorie man eher zugucken will. Nichts schwerer als das, aber die Entscheidung wurden einem später zum Glück wieder abgenommen: Ab dem Halbfinale wurden alle Kategorien in der Arena gebattlet.

Und was wir da zu sehen bekamen, war feinstes internationales Niveau. Aus Asien und allen Ecken Europas kamen die Sieger der Qualifikationsbattles. Die Franzosen haben wieder unglaublich viel Talent, Skills und Feeling bewiesen und in so gut wie allen Kategorien gewonnen. Aber checkt selbst, Videos sagen mehr als Worte!

Popping: Winner Nelson(Frankreich) vs. Stew(Norwegen)            → Video
Hip Hop: Winner Fabrice(Frankreich) vs. Ukay(NRW)                → Video
House:   Winner Malcom(Frankreich) vs. Alesya(Russland)          → Video
Locking: Winner Willow(Frankreich) vs. LissFunk(Frankreich)      → Video
MATM:    Winner Robozee(Hessen) vs. Various            → Video1  → Video2
Voguing: Winner Elena Ninja(Russland) vs. Natalia Mafia(Russland)→ Video 

HIER ALLE FOTOS VOM ERSTEN TAG + HERO KIDS + JUDGE DEMO AUF FACEBOOK!!!!

UND DIE DEUTSCHEN TEILNEHMER SO?

Die Teilnehmer aus Deutschland haben eine beeindruckende Leistung gezeigt. Um nur einige zu nennen: L-Cubano hätte fast seinen Sieg in Me against the Music verteidigt. Robozee hat das dann aber übernommen. In der Katgorie Hip Hop haben Ukay, Majid, The-K und Batalla so einige Gegner „ausgeschaltet“. Drei Mitglieder des House of Melody, Ayda aus Frankfurt und Hans haben sich fürs Voguing qualifiziert und P-Jay (House) und Sugar Rae (Locking) haben standesgemäß representet, sind aber vor dem Halbfinale ausgeschieden. Sugar Rae war eigentlich froh, dass er „ab jetzt entspannt die finalen Battles sehen kann“.

Salah vs. Boo Baba Zula Fx (c)keepondancin

Salah vs. Boo Baba Zula Fx (c)keepondancin

Aus Berliner Sicht gab es einen Tänzer, der uns besonders die Sprache verschlagen hat: Boo Baba Zula Fx wählte seinen Gegner fast schon zu cool per Flaschendrehen, trifft dadurch auf keinen geringeren als Salah (Popping-Übermensch aus Paris) und gewann auch noch. BOOM! Salah hat sich in der ersten Runde nicht besonders verausgabt, aber Boo war richtig gut drauf und hat das Publikum entertained. Die Judges konnten sich nicht entscheiden und wollten eine weitere Runde sehen. BOOM! Salah packte dann ordentlich einen drauf. (Ihr müsst euch diesen Sprung, oder was das da Unglaubliches war, ansehen!!) Boo hielt aber stand und legte eine saubere, freshe zweite Runde hin. Die Jury entschied sich einstimmig für den Berliner! BOOM! Boo postete auf seinem Facebook-Profil am nächsten Tag das Video: „Battle against one of my biggest inspirations SALAH…CRAZYYY“

TAG 2 WORLD TEAM BATTLE

Tag 2 war den Teams gewidmet. Die meisten Battles waren so spannend, dass man gar nicht sitzen bleiben konnte.

Das unerwartet ebenbürtige und spannende Battle Frankreich - Italien (c)snipesshop.de

Das unerwartet ebenbürtige und spannende Battle Frankreich – Italien (c)snipesshop.de

Die Favoriten fürs World Team Battle waren ziemlich klar: Frankreich, Korea und Prototype aus UK spielten wie zu erwarten weit vorne mit. Aber es gab auch einige Teams, die für Überraschungen sorgten. Team Russia hat die starken Japaner gleich im ersten Battle bezwungen und Team Déjà-vu aus Frankfurt battlete gegen die koreanischen Favoriten sogar ein zweite Runde – leider ohne Erfolg. Team Italy war mit krassen Routines und der sympathischsten Attitude bewaffnet und lieferte sich das wahrscheinlich spannendste Battle des Abends gegen Team France. Frankreich war zwar Favorit, aber die Italiener haben unglaubliche Moves und Energie ausgeteilt und leider trotzdem knapp verloren. Auch Swedish Family konnte mit viel positiven Vibes und Zusammenhalt bei den Battles punkten und schaffte es damit fast bis ans bittere Ende.

Im Finale des Finale standen sich dann aber Prototype aus UK und Team France gegenüber. Die Franzosen, u.a. bestehend aus Kefton, Willow, Malcom und Nelson, haben unweigerlich bewiesen, dass sie krasse Tänzer sind, aber Prototype waren ein eingespielteres Team und sie haben neben Skills vor allem heftigste Routines in die Battles eingebaut. Deshalb haben PROTOTYPE AUCH MEHR ALS VERDIENT DAS WORLD TEAM BATTLE GEWONNEN. (Auch wenn die Jury sich erst nicht entscheiden wollte und für eine Minute geschlossen die Bühne verlassen hat.)

HIER ALLE FOTOS VOM WORLD TEAM BATTLE UND DAS FINALE HERO KIDZ!!!!

DIE TEAM BATTLE WINNER „PROTOTYPE“

Prototype mit Brooke Milliner und Supermalcom haben’ne saubere Teamleistung hingelegt und es war unschwer zu erkennen, wie viel Arbeit sie in ihre Routines gesteckt haben, um als Crew zu glänzen. Keepondancin hat Supermalcom gratuliert und gefragt, wie die Vorbereitungen eigentlich so aussahen: „We’ve been training for about a month like three times a week.“ Und wer ist der Kopf des Ganzen? „I’m like the leader of the crew but everybody of us had about the same input in the routines.“ Die Arbeit hat sich gelohnt!!!  (THE WHOLE INTERVIEW WITH THE WINNERS IN ENGLISH HERE)

Sieger, Finalisten, Judges, Hosts und Orga-Team of Funkin Stylez 2012 (c)snipesshop.de

Sieger, Finalisten, Judges, Hosts und Orga-Team of Funkin Stylez 2012 (c)snipesshop.de

Am Samstag gab es übrigens noch eine Neuerung: das Hero Kidz All Style Battle. Ab jetzt können auch Tänzer unter 16 Jahren beim Funkin Stylez ihr Können beweisen. 2012 hat Nicky aus Dänemark das Hero Kidz Battle für sich entscheiden können. Congrats!

ALLES IN ALLEM

Alles in allem sind wir sehr glücklich, dass so ein inspirierendes Battle auf internationalem Niveau seinen Weg nach Berlin gefunden hat. „Inspirierend“ war auch das Wort, was in Gesprächen und bei Facebook von anwesenden Tänzern gefühlt am meisten als Bewertung gefallen ist. Gibt es ein besseres Kompliment an die Organisatoren?

Nur noch eins: Wenn ihr nächstes Jahr für günstigere Getränkepreise und mehr Essen sorgt, kann es nur noch voller, schöner und besser werden. Platz war noch genug für alle, die nicht kommen konnten. We ♥ Funkin Stylez und bis zum nächsten Mal: keepondancin!

Urban Champs in the house

„It’s all about the feeling“ steht auf dem lilafarbenen Einlassbändchen, dass mir am Eingang des Bi Nuu um den Arm gelegt wird. Ich geh schnell rein, die Preselection sollte um 16:30 Uhr anfangen, ich bin fast ne Stunde zu spät. Und drinnen? Der Bass pumpt. Alle jammen vor sich hin, reden, begrüßen sich. Es hat noch nicht mal angefangen? Ha, also alles wie immer bei Battles!

Urban Champs war zum ersten Mal in Berlin am Start und hat ordentlich aufgefahren:

Die Jury setzt sich aus den Größen der Szene Sugar Rae, Bruce Blanchard, Walid (Fr) und Rabah (Fr) zusammen. Für Krump wurde sogar extra eine dreiköpfige Jury aus Big Liveness, Big Kanabal (NL) und Monsta NY Madness (Fr) ernannt. Das DJ-Team besteht aus sogar vier Personen, jeder Experte für andere Mucke.

Schon bei meinem ersten Blick in die Runde merke ich, dass ein paar Berliner fehlen, die das Event noch mehr belebt hätten. ‚Wo sind die Baba Zulas? Warum sind L-Cubano und Prince nicht hier? Das ist doch so ein nices Battle mit dem besten Trailer ever?!‘ Theaterauftritte und andere Engagements haben verhindert, dass die Jungs, die schon oft bei Battles erfolgreich waren, teilnehmen konnten. Prince kam später nach, um wenigstens die Krump Kategorie zu moderieren.

Es wurde also ein Battle in eher kleiner Runde. Für Hip Hop waren über 30 Teilnehmer angemeldet, bei anderen Kategorien konnte gerade so ein Halbfinale entstehen. Mal wieder überrascht war ich von den Tänzerinnen: Anett kam ins Locking-Finale und Lizzy Dee schaffte es in der Kategorie Hip Hop bis ins Finalbattle. Schon im Viertelfinale Hip Hop waren die Hälfte der qualifizierten Tänzer Mädels. You go, Berlin girls!!!

UND WIE GINGEN DIE BATTLES AUS?

Fotos von den Finals:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Isaac MIK war am Samstag der Übermensch und schon nach der Preselection war fast klar, dass er in der Kategorie Hip Hop gewinnen wird. Das Finale gegen Lizzy Dee war auf jedem Fall auf hohem Niveau.

Shizzo konnte gegen Anett im Locking auch eindeutig als Gewinner hervorgehen und es hat richtig Spaß gemacht, ihm zuzuschauen.

U-Ghost aus Bordeaux konnte sich im Popping gegen Dalil Wave aus Essen durchsetzen. Das Battle war ziemlich ausgeglichen und die Meinung der Judges gespalten. Die doppelte Wertung von Walid hat U-Ghost schließlich zum Urban Champ Berlin gemacht.

In der Kategorie House hatte Alberto Fusion-Art, der eingesprungen ist, damit überhaupt ein Viertelfinale stattfinden kann, ein leichtes Spiel. Michael stand mit ihm im Finale und hat eine gute Show abgeliefert. Das Level in Berlin wird sichtbar besser, aber ist einfach noch nicht ganz so konkurrenzfähig.

Krump war definitiv buck. Die Stimmung war zum Zerreißen. Lil A hat das ganze Battle über so ziemlich alles weggekrumpt, aber nach einer Extrarunde im Finale gegen Lil Stuntz verloren, der genauso explodiert ist. Die Buck Unit hat ihrem Namen auf jeden Fall alle Ehre gemacht!!!

UND WAS SAGT ORGANISATOR HAMDI ZUM ERSTEN URBAN CHAMPS IN BERLIN?

Hamdi, der Kopf von Urban Champs, zieht ein positives Fazit für die erste Station seiner Battle-Reihe: „Ich war mit der Veranstaltung in Berlin voll und ganz zufrieden. Klar hätten es mehr Leute werden können, aber das ist nicht das Konzept von UC. Als wir damals angefangen haben, waren sogar nur sechs Tänzer da (UK,Adnan,Ben, PP, Rae, Viet, Robozee und Romuldo).

Wir wollen nicht die Größten sein, wir wollen die Tänzer fördern – genauso wie wir damals die ersten Champs gefördert haben. Berlin ist eine riesige Stadt und für unser erstes Event war es sehr gut. Das richtige Feeling war vorhanden, die Tänzer, die da waren, gehören auch zu Urban Champs.

Als Veranstalter habe ich bis jetzt noch nie soviel Dankbarkeit für ein Event erlebt wie in Berlin. Es kamen mindestens 30 Personen zu mir und haben sich bei mir bedankt. Von daher bin ich vollkommen zufrieden und werde es nächstes Jahr bestimmt wieder in Berlin veranstalten.

Ich hoffe, dass die Berliner Champs im Finale sehr weit kommen.“

Wie es eine Tour so an sich hat, geht die Reise aber erstmal weiter:

FRANKFURT 06.10.

ROTTERDAM 20.10.

FINALE NEUSS 03.11.

Wir freuen uns aufs Finale und nächstes Jahr mit Urban Champs. Bis dahin keepondancin und vergesst nicht: It’s all about the feeling!

Germany represents at Juste Debout!

Das Palais Omnisports de Paris-Bercy war ausverkauft. Unglaubliche 17.000 Zuschauer (meinte der Moderator im Laufe des Events) haben ihren Weg zum Juste Debout Finale gefunden – so viel wie noch nie. Insgesamt 144 Tänzer haben in den Kategorien House, Locking, Hip Hop, Popping, Top Rock und Experimental um den Sieg gekämpft.

Es gab so einige Highlights:

Das Housefinale Mamson und Babson vs. Kapela und Serge war legendär. Gegen Ende des Battles beginnen Babson und Kapela gemeinsam eine Routine zu tanzen und später steigen die andern beiden mit ein. One Love Hip Hop Moment!

Die beiden blutjungen Japanerinnen von Rush Ball waren definitiv die Publikumslieblinge in der Kategorie Hip Hop. Sie haben die Musik quasi aufgesogen und heftige Battles geliefert – und das mit 13 und 15 Jahren… Watch out JD 2013!

Das erste Battle von Bruce und Gator gegen Nelson und Franqey war Tanzqualität kaum zu überbieten. Es hätte auch das Finale sein können… Die Jury konnte sich auch nicht entscheiden und erst in einer dritten Runde kamen Nelson und Franqey weiter.

Unten neben dem Battleground bildet sich plötzlich ungeachtet von den Battles eine Menschentraube, die sich seltsam hin und her bewegte. Irgendwann konnte man erkennen: In der Mitte standen die Twins, ständig umringt von mindestens 30 Teenagern. Juste Debout hatte also auch Stars zu bieten. 😉

Germany represent!

In diesem Jahr haben besonders viele Tänzer aus Deutschland die Preselections für sich entscheiden können und auch beim großen Finale in Paris haben sie sich extrem gut geschlagen.

Allen voran der Wuppertaler Ben, der mit dem Franzosen Salas zusammen in der Katgorie Hip Hop gewonnen hat. Er hat bei jedem Battle mit seinen beeindruckenden Skills geglänzt und ist gerechter Sieger von JD 2012. Das Publikum war auf der Seite der Japanerinnen, die auch im Finale standen. Sie haben das ganze Event über auf einem wahnsinnig hohen Niveau getanzt, waren im Finale aber nicht mehr ganz so stark. Trotzdem gab es Buh-Rufe wegen der Juryentscheidung und Ben und Salas konnten ihren Sieg nicht so ganz feiern.

Majid, der aus Krefeld kommt, hatte mit dem französischen Tänzer Icee das erste Battle gegen die Prelim-Gewinner aus England eindeutig und verdient gewonnen, aber leider gegen Ben und Salas in einem sehr spannenden Viertelfinale verloren.

Adnan und OG, auch aus NRW, haben ein fettes erstes House-Battle hingelegt. Adnan war richtig gut drauf und OG hat mit seinem schnellen Footwork beeindruckt. Gegen die ebenfalls guten Gegner Meech und King Charles, hat es aber leider nicht ganz gereicht und die beiden flogen schon in der ersten Runde raus.

Berlin ist gleich im Viererpack angetreten.

Jan und Shizzo, die beim Juste Debout Germany die Prelims im Locking gewonnen haben, mussten sich gleich in der ersten Runde geschlagen geben, obwohl sie ein souveränes Battle hingelegt haben. Keepondancin hätte die Jungs weitergelassen…

Prince und Isaac konnten sich in der ersten Runde gegen die Gewinner aus Italien durchsetzen. Im Viertelfinale waren die Brüder dann eigentlich noch überzeugender und konnten mit ihren Skills und einer freshen Routine einen Großteil des Publikums für sich gewinnen. Sie verloren trotzdem gegen die sehr sauber tanzenden Jungs aus der Schweiz. Alle vier Judges waren dabei sogar einer Meinung, womit das Publikum und auch wir nicht ganz einverstanden waren. Es gab Buh-Rufe. Das zeugt für Prince und Isaac, die eine fette Show in Paris geliefert haben.

Android aka Martina, die aus Berlin kommt und jetzt in New York lebt, hat in Kanada die Kategorie Experimental gewonnen, konnte mit ihrem Auftritt aber nicht den Gesamtsieg holen. (Bilder in Slideshow)

Durch den Juste Debout-Marathon mit Boo und Arman

Auch Boo und Arman von Baba Zula Fx aus Berlin waren wie die meisten deutschen Teilnehmer zum ersten Mal beim Juste Debout am Start und bereit, abzuräumen. Den Einzug ins Finale haben sie bei der Preselection in Polen klargemacht. Boo erzählte kurz nach dem dortigen Sieg, sie seien mit dem festen Ziel hingefahren, zu gewinnen. Wir waren von uns überzeugt. Und als wir die starke Konkurrenz gesehen haben, waren wir erst recht motiviert und haben das Ding geholt. Wir haben uns natürlich tierisch gefreut, dass wir vor ca. 15.000 Leuten tanzen werden.“

v.l.n.r. Prince, Boo, Isaac und Arman laufen mit der polnischen Delegation in die Halle

v.l.n.r. Prince, Boo, Isaac und Arman laufen mit der polnischen Delegation in die Halle

Eine Woche vor dem Battle in Paris waren die beiden Popping Tänzer voll im ‚Battlemodus‘. Angst haben wir nicht. Noch sind wir gechillt und sagen uns immer, ‚Egal, wer vor uns steht, denen reißen wir den A… auf!‘ Aber natürlich ist viel Respekt dabei. Sollten wir gegen die Besten der Welt, wie zum Beispiel Bruce, tanzen, ist das schon eine große Ehre für uns.“ Und weil das weltweit größte Battle anstand, haben Boo und Arman dann noch härter trainiert. Boo hat ihre neue Strategie so zusammengefasst: „Wir müssen jetzt nicht jeden Tag zehn Stunden trainieren, aber wenn, dann halt hardcore! Wir arbeiten an neuen, krasseren Routines und an unseren Spezialitäten. Ansonsten chillen und Shisha rauchen…“ Wir haben Boo auch gefragt, ob sie sich bereit fühlen für Paris. Die Antwort war eindeutig: Und wieeeeee! Kann’s kaum erwarten, da hinzufliegen.“

Als alle Teilnehmer die Eventhalle in Bercy betraten, sah man im Grunde allen den Respekt vor dem Event an. Auch die beiden Poppingtänzer aus Berlin hat es umgehauen. Arman filmte mit seinem Handy die Zuschauermassen und Boos Gesicht wirkte doch ein bisschen angespannt.

Beim ersten Battle kamen sie aber mit viel Selbstbewusstsein und Spaß auf die Bühne. (Link zum Video hier!) Und es hatte funktioniert: Sie konnten mit ihren Poppingskills und einem einminütigen ‚Dauerfreeze‘ während der Gegner tanzte, die Jury und auch das Publikum auf ihre Seite ziehen. Arman, der besonders selbstsicher auf der Bühne wirkte, meinte danach auf die Frage, ob er richtig Bock hätte, da oben zu battlen, nur: „Normaaaaal!“

Ganz so „normaaaal“ sind sie im zweiten Battle nicht mehr aufgetreten. Die Pops waren sauber, alles gut gelaufen, aber man hat ihnen den Respekt im Vergleich zur ersten Runde mehr angemerkt. Deshalb mussten sich auch Arman und Boo im Viertelfinale verabschieden.

Die Jungs gaben direkt danach zu, dass sie enttäuscht sind, blickten aber gleich wieder nach vorne: „Nächstes Jahr kommen wir noch weiter!“ Und als ich Boo vor ein paar Tagen gebeten habe, seine Eindrücke rückblickend in einem Satz zusammenzufassen, schrieb er mir eindeutige Antwort: Ein Satz reicht niemals aus, aber: ES WAR EINFACH NUR GEIL!!!“

Wir sind stolz auf die deutschen Tänzer, die für uns representet haben und haben euch alle Fotos von den Fotografen, den Gewinnern und unsere eigenen armseligen Bilder hier in den Slideshows zusammengestellt.

Bis zum nächsten Jahr, ihr wisst ja, keepondancin!

Alle Bilder der deutschen Teilnehmer von offiziellen Fotografen:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Jury, Winners, Special Moments

Trailer Juste Debout Steez 2012

Was für ein Wochenende in Paris…….. Wer sich schnell wieder erinnern will oder leider nicht da war, hat dank des Trailers jetzt die Chance JD 2012 im Schnelldurchlauf zu erleben.