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[Event] This appointment disappointed me | SDK Germany 2014 | @_STRITER

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Ich konnte leider nicht zum SDK fahren, weil das Event am Sonntag zu spät endete. Die Franzosen waren da – mit gemischten Gefühlen.

Big up Striter for blogging about dancing, too.
One love, keepondancin

 

STRITER

After some events of confrontation in Paris, it was the time for us to come in the concerned country. The announce of the prelims of theSDK was for us that occasion to come and check the vibes out there. Last year, we came at the camp and enjoyed so much we wanted to take our chance for this year, especially this year without preselections in Paris.
Après quelques évènement tendus à Paris, il était temps pour nous d’aller dans le pays concerné par toutes ces tensions. L’annonce des présélections du SDK était pour nous cette occasion de venir et y capter la vibe présente. L’an dernier, nous étions au camp et nous avions tellement aimé l’ambiance que nous voulions tenter notre chance pour cette année, surtout cette année sans présélections à Paris.

Early arrived in Mulheim-Ruhr on the last day of May, with my Ghetto-Styles family, we were happy at…

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Deutschland represent beim Cercle Underground

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Juste Debout, Cercle Underground und so weiter und so fort: Die besten Freestyle-Tänzer aus Deutschland mischen immer mehr Europas Urban Dance Hauptstadt Paris auf. Während vor Jahren noch meist zu den Franzosen aufgesehen wurde, werden sie und jeder andere auch heute gerne auch mal zum Frühstück gegessen. Germany in the Spotlight!

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KAIZENPICTURES presents Ben Wichert „BELIEVE“

Ein besserer Titel für einen so jungen außergewöhnlichen und talentierten Tänzer fällt mir auch nicht ein. Die meisten jungen Leute scheitern an ihrem Erfolg, weil ihr Glaube an das was sie tun und lieben nicht stark genug ist. Aber das trifft nicht auf den Wuppertaler Ben Wichert zu. BELIEVE ist der Titel einer Dokumentation von Ben Wichert. In einem 5-minütigen Trailer dokumentiert KAIZENPICTURES, dass Leben des jungen Künstlers. Der Name Ben ist nicht mehr aus der Urban Dance Szene wegzudenken. Die Zusammenarbeit von KAIZENPICTURES und Ben ist ein voller Erfolg. Die beiden Filmemacher aus Freiburg  sind wahre Fans der Hip Hop Szene und man sieht das sie ihre Arbeit mit viel Liebe und Leidenschaft machen. Wir sind gespannt auf die gesamte Dokumentation und werden sicherlich auch über einige Hintergründe und die Entstehung von BELIEVE sprechen. So watch out and keep on dancin…

More Infos check:

http://www.ben-wichert.com

kaizenpictures.com

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kaizenpictures.com/twitter (Twitter)
kaizenpictures.com/youtube (YouTube)
kaizenpictuers.com/vimeo (Vimeo)

Germany represents at Juste Debout!

Das Palais Omnisports de Paris-Bercy war ausverkauft. Unglaubliche 17.000 Zuschauer (meinte der Moderator im Laufe des Events) haben ihren Weg zum Juste Debout Finale gefunden – so viel wie noch nie. Insgesamt 144 Tänzer haben in den Kategorien House, Locking, Hip Hop, Popping, Top Rock und Experimental um den Sieg gekämpft.

Es gab so einige Highlights:

Das Housefinale Mamson und Babson vs. Kapela und Serge war legendär. Gegen Ende des Battles beginnen Babson und Kapela gemeinsam eine Routine zu tanzen und später steigen die andern beiden mit ein. One Love Hip Hop Moment!

Die beiden blutjungen Japanerinnen von Rush Ball waren definitiv die Publikumslieblinge in der Kategorie Hip Hop. Sie haben die Musik quasi aufgesogen und heftige Battles geliefert – und das mit 13 und 15 Jahren… Watch out JD 2013!

Das erste Battle von Bruce und Gator gegen Nelson und Franqey war Tanzqualität kaum zu überbieten. Es hätte auch das Finale sein können… Die Jury konnte sich auch nicht entscheiden und erst in einer dritten Runde kamen Nelson und Franqey weiter.

Unten neben dem Battleground bildet sich plötzlich ungeachtet von den Battles eine Menschentraube, die sich seltsam hin und her bewegte. Irgendwann konnte man erkennen: In der Mitte standen die Twins, ständig umringt von mindestens 30 Teenagern. Juste Debout hatte also auch Stars zu bieten. 😉

Germany represent!

In diesem Jahr haben besonders viele Tänzer aus Deutschland die Preselections für sich entscheiden können und auch beim großen Finale in Paris haben sie sich extrem gut geschlagen.

Allen voran der Wuppertaler Ben, der mit dem Franzosen Salas zusammen in der Katgorie Hip Hop gewonnen hat. Er hat bei jedem Battle mit seinen beeindruckenden Skills geglänzt und ist gerechter Sieger von JD 2012. Das Publikum war auf der Seite der Japanerinnen, die auch im Finale standen. Sie haben das ganze Event über auf einem wahnsinnig hohen Niveau getanzt, waren im Finale aber nicht mehr ganz so stark. Trotzdem gab es Buh-Rufe wegen der Juryentscheidung und Ben und Salas konnten ihren Sieg nicht so ganz feiern.

Majid, der aus Krefeld kommt, hatte mit dem französischen Tänzer Icee das erste Battle gegen die Prelim-Gewinner aus England eindeutig und verdient gewonnen, aber leider gegen Ben und Salas in einem sehr spannenden Viertelfinale verloren.

Adnan und OG, auch aus NRW, haben ein fettes erstes House-Battle hingelegt. Adnan war richtig gut drauf und OG hat mit seinem schnellen Footwork beeindruckt. Gegen die ebenfalls guten Gegner Meech und King Charles, hat es aber leider nicht ganz gereicht und die beiden flogen schon in der ersten Runde raus.

Berlin ist gleich im Viererpack angetreten.

Jan und Shizzo, die beim Juste Debout Germany die Prelims im Locking gewonnen haben, mussten sich gleich in der ersten Runde geschlagen geben, obwohl sie ein souveränes Battle hingelegt haben. Keepondancin hätte die Jungs weitergelassen…

Prince und Isaac konnten sich in der ersten Runde gegen die Gewinner aus Italien durchsetzen. Im Viertelfinale waren die Brüder dann eigentlich noch überzeugender und konnten mit ihren Skills und einer freshen Routine einen Großteil des Publikums für sich gewinnen. Sie verloren trotzdem gegen die sehr sauber tanzenden Jungs aus der Schweiz. Alle vier Judges waren dabei sogar einer Meinung, womit das Publikum und auch wir nicht ganz einverstanden waren. Es gab Buh-Rufe. Das zeugt für Prince und Isaac, die eine fette Show in Paris geliefert haben.

Android aka Martina, die aus Berlin kommt und jetzt in New York lebt, hat in Kanada die Kategorie Experimental gewonnen, konnte mit ihrem Auftritt aber nicht den Gesamtsieg holen. (Bilder in Slideshow)

Durch den Juste Debout-Marathon mit Boo und Arman

Auch Boo und Arman von Baba Zula Fx aus Berlin waren wie die meisten deutschen Teilnehmer zum ersten Mal beim Juste Debout am Start und bereit, abzuräumen. Den Einzug ins Finale haben sie bei der Preselection in Polen klargemacht. Boo erzählte kurz nach dem dortigen Sieg, sie seien mit dem festen Ziel hingefahren, zu gewinnen. Wir waren von uns überzeugt. Und als wir die starke Konkurrenz gesehen haben, waren wir erst recht motiviert und haben das Ding geholt. Wir haben uns natürlich tierisch gefreut, dass wir vor ca. 15.000 Leuten tanzen werden.“

v.l.n.r. Prince, Boo, Isaac und Arman laufen mit der polnischen Delegation in die Halle

v.l.n.r. Prince, Boo, Isaac und Arman laufen mit der polnischen Delegation in die Halle

Eine Woche vor dem Battle in Paris waren die beiden Popping Tänzer voll im ‚Battlemodus‘. Angst haben wir nicht. Noch sind wir gechillt und sagen uns immer, ‚Egal, wer vor uns steht, denen reißen wir den A… auf!‘ Aber natürlich ist viel Respekt dabei. Sollten wir gegen die Besten der Welt, wie zum Beispiel Bruce, tanzen, ist das schon eine große Ehre für uns.“ Und weil das weltweit größte Battle anstand, haben Boo und Arman dann noch härter trainiert. Boo hat ihre neue Strategie so zusammengefasst: „Wir müssen jetzt nicht jeden Tag zehn Stunden trainieren, aber wenn, dann halt hardcore! Wir arbeiten an neuen, krasseren Routines und an unseren Spezialitäten. Ansonsten chillen und Shisha rauchen…“ Wir haben Boo auch gefragt, ob sie sich bereit fühlen für Paris. Die Antwort war eindeutig: Und wieeeeee! Kann’s kaum erwarten, da hinzufliegen.“

Als alle Teilnehmer die Eventhalle in Bercy betraten, sah man im Grunde allen den Respekt vor dem Event an. Auch die beiden Poppingtänzer aus Berlin hat es umgehauen. Arman filmte mit seinem Handy die Zuschauermassen und Boos Gesicht wirkte doch ein bisschen angespannt.

Beim ersten Battle kamen sie aber mit viel Selbstbewusstsein und Spaß auf die Bühne. (Link zum Video hier!) Und es hatte funktioniert: Sie konnten mit ihren Poppingskills und einem einminütigen ‚Dauerfreeze‘ während der Gegner tanzte, die Jury und auch das Publikum auf ihre Seite ziehen. Arman, der besonders selbstsicher auf der Bühne wirkte, meinte danach auf die Frage, ob er richtig Bock hätte, da oben zu battlen, nur: „Normaaaaal!“

Ganz so „normaaaal“ sind sie im zweiten Battle nicht mehr aufgetreten. Die Pops waren sauber, alles gut gelaufen, aber man hat ihnen den Respekt im Vergleich zur ersten Runde mehr angemerkt. Deshalb mussten sich auch Arman und Boo im Viertelfinale verabschieden.

Die Jungs gaben direkt danach zu, dass sie enttäuscht sind, blickten aber gleich wieder nach vorne: „Nächstes Jahr kommen wir noch weiter!“ Und als ich Boo vor ein paar Tagen gebeten habe, seine Eindrücke rückblickend in einem Satz zusammenzufassen, schrieb er mir eindeutige Antwort: Ein Satz reicht niemals aus, aber: ES WAR EINFACH NUR GEIL!!!“

Wir sind stolz auf die deutschen Tänzer, die für uns representet haben und haben euch alle Fotos von den Fotografen, den Gewinnern und unsere eigenen armseligen Bilder hier in den Slideshows zusammengestellt.

Bis zum nächsten Jahr, ihr wisst ja, keepondancin!

Alle Bilder der deutschen Teilnehmer von offiziellen Fotografen:

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Jury, Winners, Special Moments