Berlin’s Best Dancer Wanted 2015

Endlich mal wieder durch beste Boxen die dopsten Beats fühlen und battlen – oder zugucken. Mitte Oktober stand die Hauptstadt Kopf: Berlin’s Best Dancer war zurück in der Kulturbrauerei.  (Recap siehe Ende)

„Biaaatch!“ Der mit Abstand niceste Schnappschuss des Abends, den unser iPhone hergegeben hat. Team Uganda vs. Sidney & B-Smart im Viertelfinale Hip Hop. Song zum Gesichtsausdruck: Kendrick Lamar – Backseat Freestyle

Dieses Mal besonders auffällig: die Teilnehmer waren so international wie noch nie. Sie kamen aus Kanada, Venezuela, Polen, Marokko, Litauen, Frankreich, Brasilien und vor allem Ghana ( – wenn es nach Host U-Gin geht.) Wir fangen aber mal mit den wichtigsten Personen an:

DIE GEWINNER

Popping: Greenteck (Can)

House: OG (NRW)

Hip Hop: Serdar Lunatix & Isaac MIK (Bln)

Dancehall: Blaakow (Fr) & Kate (PL)

Breakdance: BBoy Wilfried (Fr/Bln)

Overall 4-to-Smoke Winner:

1. Greenteck, 2. OG, 3. Bboy Wilfried (insgesamt 2000 Euro Preisgeld!!)

DIE JURY

Judges vl.n.r.: TwoFace, Ben Wichert, Peeps, Bboy Marcio, Kasia

Die internationale Jury in euer Gesicht: TwoFace saß schon öfter da, Peeps auch. Ben, Kasia (Polen) und BBoy Marcio haben zum ersten Mal bei Berlin’s Best Dancer gejudget.

Kasia Scandalize Crew (Dancehall)

BBoy Marcio (Breakdance)

 

Peeps (House)

Ben Wichert, verletzt (Hip Hop)


TwoFace (Popping)

DIE DJs

DJ Boogie Dan, DJ Spread Out und DJ Timeless Mighty (for Dancehall) mit wirklich, wirklich feinsten Beats

DIE HOSTS

Ohne Worte, ich verbeuge mich vor U-Gins Stimmgewalt und Sabers Kreativität, als die Stimmauszählung nach den Preselections so lange gedauert hat. Er hat einen Scheiße-tanzen-Wettbewerb ausgerufen. Es haben sich auch freiwillig welche gemeldet, nur richtig scheiße getanzt haben sie nicht…

ORGANISATION

Und big Up für Organisator Aki Valentine (und Team), der seit Jahren viel Herzblut in diese Veranstaltung steckt. Nach so einem Event geht man nämlich nicht finanziell um Unmengen reicher nach Hause – nur im Herzen eben!

DIE KATEGORIEN

House

Schön anzusehen wie eh und je – mit Alberto, Mongoose, OG, Ewa und Co.

Im Finale standen Ewa und OG. OG gewinnt – dank bewusst eingesetzter Tricks und seiner Art, schnelles Footwork zu tanzen und gleichzeitig total in sich gekehrt zu wirken.

House in pictures:

Tayo vs Alberto Quarter House

Mongoose vs Ewa Quarter House

Popping

Hands down, Greenteck ist einfach der Shit. Er kann nicht nur poppen wie ein Weltmeister, in puncto Musikalität hatten alle andern auch das Nachsehen. Hier eines von vielen Beispielen:

Ansonsten war mein Lieblingsmoment aber ein anderes Battle: Boo Baba Zula (Berlin) vs. Greta (Litauen). Sie haben nicht den gleichen Stil, aber Boo, den kleine Fiesling, hat sein weibliches Pendant gefunden. Da kommt sie rauf, streckt ihm die Hand hin, als er einschlagen will, zieht sie ihre Hand weg. Sein Blick 😉 Boo wird einfach zu selten in die Pfanne gehauen. Außerdem hat sie die Jungs auch im Battle selbst gut abgezogen. Meinetwegen hätte Greta auch gewinnen können. Die Judges waren für Boo. Der war aber verletzt und deshalb hat sie weitergemacht, gegen Osman Baba Zula (Berlin) im Halb- und Greenteck (Kanada) im Finale. Da hatte sie aber keine Chance mehr.
Dancehall 2vs2

Es gab nicht so viele Anmeldungen, aber für die Battles hat es gereicht. Zwei Favoriten haben sich schnell herauskristallisiert: Maggi und Jay (Berlin) und Blaakow und Kate (Fr/Pln). Die andern konnten schlicht einpacken, aber man hat erkannt, wie gut sich die Szene entwickelt. Blaakow und Kate haben sich gegen Maggi und Jay durchgesetzt. Verdient. Dancehall a mi everyting!

Dancehall in pictures:

  



Breakdance

Wo kamen die denn bitte alle her? Bboy Xaner aus Venezuela, Bboy White aus Brasilien, Bboy Manek aus Polen… Die internationalsten Battles gab’s wohl hier. Und eines der krassesten auch: Bboy Manek vs. Bboy Wilfried (France/Berlin). Wilfrieds Runde in Motion:

Bboy Wilfried hat gewonnen – auch im Finale gegen den Brasilianer.

Breakdance in Bildern:


Hip Hop 2vs2

Hip Hop ist immer anstrengend, weil sich so viele anmelden. ABER Hip Hop ist auch immer spannend, weil tänzerisch alles passieren kann. Im Finale standen sich dann P-Dog & Prince (NRW) vs. Isaac & Serdar (Berlin). Die Jury sich für die Berliner entschieden. Man könnte darüber streiten, because the struggle was real… Aber wenn wir schon mal in der Mutterstadt sind, bleibt der Preis gefälligst hier! Congrats an die Jungs.

https://www.instagram.com/p/9I-iffN11N/?taken-by=bbsd_wanted

https://www.instagram.com/p/9we576Jkk0/?taken-by=keepondancin_

FINALE FINALE

Es ist mal wiede spät, alle sind mal wieder kaputt, dabei fehlt noch das Highlight. Die Gewinner stellen sich dem 4-to-Smoke. OG schafft es nicht gegen Bboy Wilfrieds Tricks und Bboy Wilfried scheitert an Greentecks Musikalität. Gegen die wiederum kommt keiner mehr an, Greenteck gewinnt und feiert sich erstmal richtig hart selbst – mit oben rum nackig ausziehen und so. Darf er auch: 1000 Euro kann er als Siegprämie mit nach Hause nehmen!

Also wenn die Bilder und Videos noch kein Anreiz waren, nächstes Jahr wieder vorbeizukommen, dann vielleicht so ein Scheck, ihr Gierigen? Bis dahin, keepondancin – und Trailer gucken!

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Veröffentlicht am 06/11/2015, in News. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Seighmour Butts

    Yessir!

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