Blog-Archive

Trailer Juste Debout Steez 2012

Was für ein Wochenende in Paris…….. Wer sich schnell wieder erinnern will oder leider nicht da war, hat dank des Trailers jetzt die Chance JD 2012 im Schnelldurchlauf zu erleben.

 

Cut the Vogue – neues Voguing Video „Georgina“

Zum Glück hatte Minatha Condé den Drang, „mal wieder was Produktives zu machen“. Denn das Ergebnis ist dieses wundervolle, pure und gleichzeitig exzentrische Voguing-Video mit Georgina, das unbedingt einen Platz bei keepondancin finden muss! Es vereint sehr geschmackvoll Fashion, experimentelle Schnitte und Voguing-Moves zu einem einfach schönen Gesamtkunstwerk.

Ich bin dieses Mal einfach drauf los: Ich hatte eine grobe Vorstellung dessen, was rauskommen sollte, aber beim Schnitt kam dann doch alles anders… Ich wollte einfach produktiv sein und schauen was passiert“, schreibt Minatha, Regisseurin des Videos, per mail über ihre Herangehensweise. Bei dem Video handelt es sich um ein freies Projekt, alle Beteiligten haben unentgeltlich gearbeitet. „Es war gar nicht so leicht, einen Termin zu finden, an dem alle Zeit haben“, erklärt sie.

Umso besser, dass dieses großartige Projekt schließlich umgesetzt wurde. Vor zwei Jahren wollte sie schon mit Georgina arbeiten und jetzt hat es endlich geklappt.

Und Georgina hatte auch richtig Spaß: „Der Dreh dauerte einen ganzen Tag. Styling und Make up wurden auch organisiert, was super war. War überhaupt einfach super!!!“

Von Georginas Voguingkünsten könnt ihr euch übrigens nicht nur im Video, sondern auch bei ihren regelmäßigen Workshops in Berlin inspirieren lassen. Diesen Samstag, den 24.03. findet wieder einer ab 16 Uhr im Studio SoniC in Kreuzberg statt. Alle Infos hier!

So, jetzt Video checken und ihr wisst ja: Bis dahin, keepondancin!

Ben in Zwischenkultur

Ben berichtet von seinem Leben in einer Zwischenkultur. Er hat ghanaische Wurzeln, wird aber in Deutschland groß. Was das für ihn bedeutet, erzählt das Video „Zwischenkultur“ von Mirza Odabaşı.

Diesem Video mit Ben ist ein ähnliches Projekt vorangegangen. Mirza Odabaşı ist als Deutschtürke selbst Teil dieser Zwischenkultur und hat sich mit einer interessanten Fotoreihe diesem Thema schon einmal gewidmet. Checkt dazu die sehr gelungene Doku u.a. mit bekannten Musikern und Schauspielern hier!

From Berlin to Istanbul

 

Die Berliner Crew bei der türkischen Version von "Das Supertalent"

Fast eine Woche ist es her, dass Serdar und seine zusammengewürfelte Crew aus Berlin den Einzug ins Halbfinale der türkischen Sendung „Yetenek Sizsiniz“ (zu deutsch: Das Super Talent) bestritten haben. Wir haben uns kurz mit dem gebürtigen Kreuzberger in einem lockeren, türkischen Café getroffen und darüber gesprochen, wie es überhaupt zu all dem gekommen ist:

„Ich habe letztes Jahr schon drei Mal in der Sendung mitgemacht. Die Leute dort kennen mich und verfolgen mich auch, was mich sehr freut. Dieses Mal habe ich bis zum Achtelfinale solo getanzt. Nach der Sendung kam die Produktion zu mir und bat mich etwas anderes auf die Beine zu stellen, eine Show.“

Was ‚Shows kreieren‘ angeht ist der 22-Jährige schon längst geübt und trommelt dafür spontan einige Tänzer aus der Berliner Szene zusammen. „Ich musste nicht lange suchen. Alle, die ich gefragt habe, haben auch gleich zugesagt. Mit am Start sind Alisha, Raha, Fidosh, Jouana, Arman Baba Zula, Osman Baba Zuala, Poping Junior, Bboy Lou-ease, Alex Untouchable  ADG, Richy und Kingsley M.I.K Fam. Ich wollte dadurch auch die Berliner Szene ein wenig pushen bzw. näher zusammenbringen und so eine Reise ist eine gute Gelegenheit.“ Diese einmalige Chance ließen sich die Berliner Tänzer natürlich nicht entgehen und flogen auf Kosten der TV-Produktion nach Istanbul um ihre Show zu repräsentieren.

„Wir wurden sehr herzlich empfangen und haben eine Menge Spaß zusammen gehabt“, beschreibt der Kreuzberger die Tage vor Ort. Aber nicht nur die Tänzer hatten eine gute Zeit – die gesamte Jury und das Publikum ist im wahrsten Sinne des Wortes ausgerastet. Die Tänzer legten eine atemberaubende Show aufs Parkett. Um es mit Serdars Worten zu sagen: „Die Jury kam einfach gar nicht klar“.

„ Serdar ich liebe dich“, waren die Worte eines Jurymitglieds, „Du machst diese Show bunter mit deiner Crew und übertriffst dich jedes Mal selbst.“

An diesem Abend gab es die höchste Punktzahl, die das Publikum in dem Falle vergab, und zwar 98% von möglichen 100%. Damit war der Einzug ins Halbfinale mehr als sicher, denn die Jury hatte nichts auszusetzen an der Show der Berliner. Bei so viel Lob darf man sich auf jeden Fall einen kurzen Moment selbst feiern.„Der Chef der Sendung kam gleich nach unserem Auftritt zu mir und sagte, dass er in Zukunft mit mir bzw. mit meinem auserwählten Team zusammenarbeiten möchte“

Wir können stolz auf unsere Berliner Crew sein und drücken allen 13 Tänzern fest die Daumen. Auch Serdars Familie ist stolz auf den Einzug ins Halbfinale. „Als ich angefangen habe zu tanzen, waren meine Eltern dagegen. Als ich dann angefangen habe, Geld damit zu verdienen, waren sie etwas beruhigt. Mittlerweile war ich schon öfter im türkischen Fernsehen zu sehen und das macht meine Eltern besonders stolz und sie erzählen es jedem Bekannten und Nachbarn

Der Weg ins Finale ist nur noch einen Schritt entfernt. Heute Abend um 20 Uhr wird die Show auf dem türkischen Sender Show TV übertragen. Ihr solltet es euch auf keinen Fall entgehen lassen, wie es mit der auserwählten Berliner Crew weitergeht. Zum Ende des Monats geht es dann ins Halbfinale. Unseren Support haben sie auf jeden Fall. Bis dahin keepondancin!

Nachwuchsförderung deluxe – „Battle of the Schools“ in Hamburg

Wenn Noten und Status keine Rolle spielen und Schüler freiwillig den Freitag Abend in der Schule verbringen, muss ein richtig fettes Event stattfinden. Und so war es auch Ende letzter Woche in Hamburg. Elbcoast Entertainment hat ein großartiges Konzept umgesetzt, die es so in einer deutschen Großstadt noch nicht gab: das „Battle of the Schools“.

Die Idee kommt nicht von ungefähr: Elbcoast erklären auf der Homepage, dass an insgesamt 40 Schulen der Hansestadt 30 Tänzer die Disziplinen Breakdance und Hip Hop Dance unterrichten. Seit zwölf Jahren schon hält Urban Dance so Einzug in den Hamburger Schulalltag.

Am Freitag hatten Schüler, die diese Kurse oder Arbeitsgemeinschaften besuchen, die Gelegenheit, sich offiziell zu battlen und ihre Skills zu testen. „Wir wollen den Schülern ein Event ermöglichen, bei dem sie sich schulübergreifend messen können. Es soll nicht um Gymnasium oder Hauptschule, Markenklamotten oder den sozialen Background gehen, sondern einfach nur ums Tanzen. Wir können damit Kids zusammenbringen, die sich sonst nie begegnen würden. Die Hip Hop-Kultur ist die perfekte Grundlage dafür“, erklärt Metin von Elbcoast Entertainment die Idee.

Das Konzept ging sowas von auf. Aus der Aula eines Gymnasiums im Bezirk Wandsbek wurde eine Battle-Arena und die Stimmung war extrem gut. Alle hatten Spaß bei den Battles, Judge-Demos und der Breakdance Show der Crew TEC sowie bei Rapper SEB. Die ganze Zeit wurde aufmerksam mitgefiebert.

Um den Kids außerdem zu zeigen, was es neben Hip Hop und Breakdance noch im Urban Dance gibt, gab es Show Battles im Voguing, House usw. Elbcoast Entertainment hat es definitiv geschafft, Schülern die Urban Dance Kultur näher zu bringen (auch den vorher ahnungslosen) und viele haben sich auf den Battleground getraut. In der Kategorie Hip Hop wagten sich neun Zweiergruppen das Kräftemessen und beim Breakdance sogar 14. „Da viele Teilnehmer keine Battle-Erfahrung hatten und überhaupt mit den Begriffen „Battle“ und „Freestyle“ noch nicht viel anfangen konnten, war ich sehr zufrieden“, so Metin über die Resonanz.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die 2vs2-Kategorien Breakdance und Hip Hop wurden wiederum in zwei Alters- bzw. Schwierigkeitsstufen eingeteilt und Hamburgs beste Tänzer haben das Event als Judges, DJ, Teilnehmer oder wie Jo-l mit Show Battles unterstützt. Breakdance wurde von den erfahrenen Tänzern Sonny Tee, Chris-Rock und Kool Monkee gejudget und in der Hip Hop Jury saßen keine geringeren als Andy, Aaron Night und N-Jay. Die Beats kamen von „Lieblingsbreaker“ Jango.

Die Finalisten des "Battle of the Schools" 2012

Als Sieger aus den Battles gingen in der Kategorie Breakdance 5. bis 7. Klasse Tolga und Victor aus der 5. Klasse der Max-Brauer-Schule in Altona hervor. In der Gruppe Breakdance 8. bis 13. Klassekonnten Vigen aus der 9. Klasse der Schule an der Uhlenhorst und Kevin aus der 12. Klasse der Jenfelder Otto-Hahn-Schule das Battle für sich gewinnen. Die Gewinner der Hip Hop Battles sind in der Anfängergruppe Leonie und Lisa aus der 8. Klasse des Johannes Brahms Gymnasiums und bei den Fortgeschrittenen setzten sich Mathé und Teddy von der Alien Fam durch, die in Lübeck die 12. und 13. Klasse besuchen. Die Sieger erhielten Gutscheine im Wert von 100,- Euro für den adidas Originals Store.

Die Künstleragentur Elbcoast Entertainment kann mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Konzeption und Entwicklung von Jams, Battles und anderen urbanen Tanzprojekten vorweisen. Sie hat das Event so konzipiert, dass „Battle of the Schools“ im Hamburger Schulalltag verankert werden und somit regelmäßig stattfinden soll.

Also wir sind überzeugt, dass das „Battle of the Schools“ ein fester Bestandteil in Hamburg werden sollte und finden außerdem, dass sich Veranstalter und Schulen in anderen Städten dieses Event zum Vorbild nehmen sollten, um ihre Schüler zu fördern. Bis dahin keepondancin!

Breakdance-Battle der neuen Generation

Hip Hop Battle der Fortgeschrittenen

Robozee und YAK Films Collabo

YAK Films Video mit Robozee in Düsseldorf!!

 

Recap SDK Germany 2011

Kaizen Pictures haben euch ganz frisch ein Recap vom SDK Germany letztes Jahr zusammengeschnitten. Fett geworden!!

Beat Battle – The Downfall?

Endlich stand am 21.01. in Bonn mal ein richtig großes Urban Dance Event an – das Beat Battle The Tournament. Auf Facebook und Youtube wurde von den Organisatoren ordentlich die Werbetrommel gerührt. Tänzer aus allen Ecken in Deutschland hatten richtig Bock drauf und haben sogar selbst Support-Filme für das Battle gedreht und hochgeladen. Leider konnte das Event nicht ganz halten, was es versprach (hier unsere Eventinfo) und viele Beteiligte sind jetzt sogar sauer.

B-Boy Wild Willy (Holland) beim Beat Battle 2012, Quelle: General Anzeiger Bonn Online

Die Location war fett. Im hochmodernen Telekom Dome der Telekom Baskets Bonn haben sich die Tänzer auf einer überdimensionalen Tanzfläche, die eigentlich das Basketballfeld ist, gebattlet. Die „Great 8“ Breakdance Crews waren für die deutschen Herausforderer leider nicht zu knacken und machten das Battle am Ende unter sich aus. Die Top 9 Crew (Russland) gewann gegen Illusion of Exist (Russland/Ukraine). Ansonsten blieben alle Pokale in NRW. Ben hat die Kategorie Hip Hop für sich entschieden, TwoFace gewann Popping und Og in der Kategorie House.

Wir haben TwoFace gesprochen und er hat uns ein guten oder besser gesagt nicht so guten Eindruck vom Battle gegeben: „Das Level der Tänzer war sehr hoch. Es hat Spaß gemacht. Leider war die Halle nur halbvoll und das Publikum war wegen des großen Felds zu weit weg. Später durften dann wenigstens die Tänzer aufs Feld und wir konnten einen Circle bilden. Naja, und Technik und DJ mussten sich gegeneinander ausspielen, damit es laut genug war. Deshalb hat auch der Host ganz schön mit sich gekämpft.“

Damit ihr euch die Location vorstellen könnt, bietet der TV-Beitrag zum 
Beat Battle in der Lokalzeit Bonn im WDR einen guten Einblick
(gleich zu Beginn und ab 14:40).

Diese Probleme haben die Stimmung beim Battle natürlich getrübt. Leider fehlte es bei der Organisation noch an viel grundlegenderen Stellen. TwoFace listet weiter auf: „Es gab für alle, auch für die Teilnehmer, nur Dosengetränke, kein Wasser. Die eigenen Flaschen musste jeder vorher abgeben. Das Essen da war schnell weg. Wir konnten aber auch nicht einfach rein und raus und zum Beispiel etwas zu essen holen, weil der Einlass nicht richtig geregelt war und es nicht für alle Bändchen gab.“ Ihr wisst ja, wie lange große Battles so dauern…
Die Berlinerin Anja war House Judge beim Beat Battle und sollte auch noch einen Workshop am selben Tag geben. Das bedeutet, dass sie von vormittags bis zum Ende des Battles gegen drei Uhr nachts gearbeitet hat. Sie erklärt, wie unzuverlässig Mitorganisator Nader J. war: „Er schuldet mir und noch anderen Tänzern Geld. Zum Beispiel hat er mir einen Flug ohne Gepäck gebucht und ich musste es dann selbst beim Abflug zahlen. P-dog hat er den Flug gar nicht gebucht und andere haben ihren Flug verpasst, weil er sie nicht zum Flughafen gebracht hat wie versprochen. Der hat einfach sein Handy den ganzen Tag aus gehabt und keiner konnte ihn erreichen.“ Beim Battle selbst haben auch die Judges kein Wasser sondern nur Red Bull bekommen. Und als sie endlich eine Pause hatten, war das Essen schon weg. Die Jurymitglieder konnten also nichts mehr essen – untragbar nach einem ganzen Tag mit Workshop und Battle. Ach ja, zum Thema Workshop hatte sie auch noch was zu sagen: „Er hat gesagt, dass die ausgebucht sind. Nur dass keiner da war und wir nicht bezahlt wurden…“

Auch Tänzerin Cleopatra, die das Battle mitorganisierte und moderierte, und P-Dog, der auch judgte und einen Workshop gab, machten bei Facebook ihre negative Meinung deutlich bzw. erzählen die Ereignisse sehr ähnlich wie TwoFace und Anja.

Allgemeine Stellungnahme des Beat Battle Teams

Vor allem, dass die Tänzer ihrem Geld nachlaufen müssen, ist kein Zustand. Ob unter diesen ganzen Umständen die 20% der Einnahmen wie versprochen an krebskranke Kinder gehen, ist ebenso fragwürdig wie die Reaktion des Beat Battle-Teams.
Die Veranstalter haben sich auf ihrer Facebook-Profilseite ebenfalls zum Event geäußert. Montag Abend schrieben sie in einer Art Danksagung: „Zum Schluss wollen wir uns speziell bei allen Jury Mitgliedern, Moderatoren, bedanken, welche teilweise auf ihre Bezahlung verzichtet haben, damit alle Gewinner das Preisgeld erhalten konnten. Dieser Dank geht raus an: Astro, Puzzles, Menno, Sylvana, Golden I-C-H-I, Haydar Cash, DJ Chung, DJ Crash, DJ Jebel, DJ Joseph Wu, Dj Marsoul und Juba Films.“  Von Verzicht kann eigentlich keine Rede sein, aber Anja, Cleopatra und P-Dog, die sich öffentlich beschwert haben, werden ja auch nicht aufgezählt. J. und sein Team legen sogar noch einen drauf. Sie kommentieren neben einer allgemeinen Stellungnahme übers Battle (siehe links) bei Facebook sehr ausführlich den wütenden Status von P-Dog, das Statement von Anja oben und eine private Mail von Cleopatra. Dabei weisen sie alle Anschuldigungen von sich, nennen die drei unter anderem ‚respektlos‘ und bezeichnen sie als Lügner. In der Nacht von Montag zu Dienstag gegen ein Uhr haben sie diese drei Stellungnahmen inklusive Screenshots von den Statusmeldungen und der Mail online gestellt. Dienstag Abend sind sie schon wieder verschwunden. Ein Zeichen von Eingeständnis? Denn es gab bereits andere Tänzer, die die Beiträge kommentiert haben und klarstellen wollten, dass Cleopatra, Anja und P-Dog keine Lügner sind.

Chaotische Zustände in Bonn und auf Facebook – und TwoFace macht deutlich, warum dieser Ausgang des Events besonders schade ist: „Dieses Jahr wollten alle Tänzer in NRW die Battles wieder mehr supporten. Gegen Ende letzten Jahres ist das nämlich ein bisschen eingeschlafen. Und jetzt haben alle das Ding umsonst unterstützt. Das zieht einfach wieder runter!“

Wir bleiben dran und jetzt gilt erst recht: keepitreal and keepondancin!

WAS DANACH GESCHAH: In einem Gespräch mit dem Veranstalter nach Veröffentlichung dieses Artikels haben sich einige Probleme, wie die Organisation der Workshops, als scheinbar pure Missverständnisse herausgestellt. Vor allem weil Veranstalter J. berichtete, dass er per Mail bedroht wurde, haben wir uns entschieden, diesen Artikel wieder vom Blog zu nehmen, um ihn als Privatperson zu schützen. Keepondancin unterstützt Bedrohungen dieser Art in keiner Weise!!

Ein neutralerer Artikel mit den Inhalten dieses Gesprächs sollte folgen. Kurz vor Veröffentlichung haben die Veranstalter aber einen Rückzieher gemacht. Und nach dem Battle Cry (22.09.12) gestern, was auch von J. mitorganisiert wurde, hört man jetzt ähnliche Anschuldigungen…

Lernt von dem Pionier des Hip Hop: Workshops mit Buddha Stretch (NYC)

Buddha Stretch von der Crew Elite Force ist der Vorreiter unter den Hip Hop Chreographen. 1989 hat er als erster Hip Hop in einer kommerziellen Tanzschule in New York gelehrt und in den Neunzigern die Tourneen der ganz großen Stars wie Mariah Carey begleitet. Er hat u.a. auch mit the King of Pop Michael Jackson für sein Video zu „Remember the Time“ zusammengearbeitet. Anfang Februar bis Ende März habt ihr dank  des Organisators German Dance Masters die seltene Chance, in vielen deutschen Städten von einem Pionier der ersten Stunde zu lernen. Bis jetzt stehen schon neun Termine in Deutschland fest, aber weitere Städte, wie zum Beispiel Hamburg, werden grad verhandelt. Buddha Stretch bietet jeweils 90 Minuten Hip Hop und/oder House an. Checkt einfach, was in eurer Nähe geht. Zur Anmeldung und Übersicht aller Städte kommt ihr hier.

Zum Beispiel die Tanzschule LAWRAYS Dance in Nürnberg/Fürth holt euch Buddha Stretch ins Haus. Und er bietet nicht einfach nur einen Hip Hop Workshop an. Buddha Stretch wird euch erst 45 Minuten die Hip Hop Tanzgeschichte näherbringen, und dann natürlich 90 Minuten mit euch trainieren. Oben drauf gibt’s noch ein fettes Fotoshooting mit dem Tänzer der Crew Elite Force. Schickt für die Anmeldung eine E-Mail (siehe unten). Ihr müsst den Workshop vorher bezahlen, um offiziell dabei zu sein. Hier noch einmal der Link.

Falls ihr jetzt noch ein letztes überzeugendes Argument braucht – der Nürnberger Tänzer Rob TheBatak Lawray hat es auf Facebook am besten ausgedrückt: „Nutzt die Chance, bei dem Menschen zu lernen, der nicht nur mit HipHop Tanz aufgewachsen ist, sondern MIT DEM der HipHop Tanz aufgewachsen ist.“ Also seid am Start und bis dahin keepondancin!

Datum: 10.02.2012
Ort: LAWRAYS Dance im Chakra DanceCenter, Kaiserstrasse 177 / Rückgebäude, 90763 Fürth
Zeit: 19:00 bis 21:30 Uhr (Einlass ab 18:15 für Umkleide und Aufwärmen)
Preis: 35,- Euro
Anmeldung: info@lawrays.de
Weitere Infos:
www.facebook.com/buddhastretch
www.eliteforcecrew.com
www.GermanDanceMasters.de
www.lawrays.de

Alle weiteren Termine im Facebookevent!!!

Darf ich vorstellen? ……Georgina

Es wird wieder Zeit für eine Vorstellungsrunde und die erste in diesem Jahr ist Georgina Philp aus Berlin. Die gebürtige Düsseldorferin mit karibischen Wurzeln entdeckte im Alter von zwölf Jahren die Liebe zum Locking und begann kurz darauf auch mit dem Cheerleading. Bis Georgina 18 wurde, hat sie für die Jugend des bekannten Footballvereins Düsseldorf Rhein Fire getanzt. Zum passenden Ausgleich verbrachte die junge, talentierte Tänzerin viel Zeit im Tanzhaus NRW.
Nach dem Abitur entschied sich Georgina für ein Tanzstudium in Modern-Contemporary in Holland. Die Ausbildung hat sie erfolgreich abgeschlossen und dient als Grundlage für ihren heutigen Stil. Der Sieg bei der VIVA-Show „Dancestar 2008“ (als erste Frau!!) führt sie nach Berlin. Hier bleibt sie erstmal nicht allzu lange. Es zieht sie weiter weg nach New York und Los Angeles, wo sie für drei Monate lebt und ihren Stil weiterentwickelt. Zurück in Deutschland, entscheidet sich Georgina 2009 in Berlin zu bleiben und beginnt, mit ihrer Leidenschaft Geld verdienen.
Der Umzug nach Berlin bedeutete aber auch weitere Erfolge. Der erste ist 2010 der Sieg der Berliner Streetdance-Meisterschaft, mit der rein weiblichen Tanzcrew Kill Bill. Im selben Jahr wird weiter gefeiert: Mit ihrer damaligen Tanzpartnerin und Freundin Joy räumt die Wahlberlinerin das große Crazy Moves Battle in Hannover auf und sorgt mit dem Sieg in der Kategorie Hip Hop/New Style für mächtig Aufsehen.
Georgina ist eine unglaublich vielfältige Tänzerin und beherrscht fast alle Stile der urbanen Szene. „Ich habe über die Jahre viele Workshops mitgemacht und mich durch meine Reisen inspirieren lassen. Es ist wichtig für einen Tänzer zu reisen, um sich weiterzuentwickeln und viele tänzerische Einflüsse zu sehen und zu lernen, die man hier nicht bekommen kann. Meine größten tänzerischen Inspirationen sind u.a. Marjory Smarth (House) und Archie Burnett (Voguing), wofür ich sehr dankbar bin.“
Georgina erzählt, dass sie vor drei Jahren das erste Mal bei ihrem Aufenthalt in New York mit Voguing in Berührung gekommen sei. „Voguing ist sehr ausdrucksstark und gefühlvoll und ich liebe es, dass man sich in dem Moment einfach feiern lassen kann.“ Leider ist Voguing in Berlin nicht so verbreitet. Die junge Tänzerin gibt deshalb einmal im Monat einen Workshop und es zahlt sich aus – die Nachfrage steigt.

Auch im sozialen Bereich ist Miss Philp engagiert. Sie veranstaltet mit Asghar Pourkashani vom Projekt „Outreach – Mobile Jugendarbeit “ und Tänzerkollegen Prince (M.I.K) das Battle „Berlin Circle Ground“, das gerade zum vierten Mal an den Start ging. “Der Kontakt zu Asghar entstand nach der Berliner Streetdance Meisterschaft. Und ich erinnere mich noch daran, wie Prince versucht hat, mir das Battle-System zu erklären, da es ein Trainingsprinzip von ihm und seinen Jungs war. Wir hätten niemals mit so einer Resonanz auf das Battle gerechnet, obwohl wir es gehofft haben. Natürlich ist es noch ausbaufähig, aber Potenzial ist vorhanden.“ Und zu Recht ist diese Veranstaltung mittlerweile ein fester Bestandteil der Berliner Szene und wird in Zukunft sicher weiter wachsen.
Bei der vergangenen Veranstaltung gab es sogar Besuch aus NRW. „Ich würde mir natürlich wünschen, dass noch mehr Tänzerr aus der Berliner Szene teilnehmen – vor allem aus der B-Boy Szene wie Louis, Raphael oder Mio, um nur einige zu nennen. Wir haben dieses Mal wieder Tänzer aus NRW eingeladen, damit einfach ein gewisser Austausch entsteht und die Berliner motiviert sind, sich in ihrer Stadt nicht den Sieg nehmen zu lassen. So war das früher in NRW, wenn die Franzosen kamen und meinten, sie müssten hier alles abräumen. Da entstand eine Wahnsinnsstimmung bei den Tänzern, denn keiner wollte verlieren. Letztendlich bringt das die Szene mehr zusammen und man lernt voneinander. It’s all about the Love.“
Für dieses Jahr hat sich die leidenschaftliche Tänzerin vorgenommen, noch mehr zu reisen und selber etwas Tänzerisches bzw. Künstlerisches zu kreieren. Momentan entwickelt Georgina zusammen mit sieben weiteren Künstlern (Schauspieler, Poeten etc.) ein „Performance Art“-Stück, das später aufgeführt werden soll. keepondancin ist gespannt, was uns erwartet und hält euch auf dem Laufenden. Eins steht schon fest: Im Februar findet definitiv wieder ein Vouging Workshop statt und den solltet ihr euch auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Keepondancin bedankt sich bei Georgina Philp und fragt, was sie von uns hält: „Ich finde es gut, dass es eine Plattform gibt, die sich mit Tänzern befasst und vorstellt – vor allem in Berlin. Obwohl schon viel über Facebook kommuniziert wird, ist keepondancin einfach anders“.