Archiv der Kategorie: News

Was geht bei den Urban Tänzern in Deutschland?

JubaFilms neuer Kurzfilm “ Not Yet A Hero“

Wer von uns wollte nicht schon immer einmal ein Superheld oder eine Superheldin sein? Mit dem neuen Meisterwerk von den JubaFilms „Not Yet A Hero“, geht wohl für Bboy Blond ein kleiner Traum in Erfüllung.

Mal wieder überzeugen die jungen Filmemacher mit ihrer Kreativität und ihr gutes Gespür Geschichten zu erzählen und dies mit Tanz zu verbinden.

In dem neuen Film der Aachener Jungs stellt der Bboy Blond einen Nerd dar, der nichts Besseres zu tun hat als für Ordnung in seinem Zimmer zu sorgen und vorm PC zu sitzen, als er plötzlich durch seinen alten Computer einen Kurzschluss abbekommt, dass ihm schließlich Superkräfte verleiht.

Der Breaker beweist nicht nur sein tänzerisches, sondern auch schauspielerisches Talent in dem Kurzfilm.

Was letztendlich passiert, solltet ihr euch lieber selber ansehen. Wir sind gespannt auf die Fortsetzung des Meisterwerks. Bis dahin keep on dancin!!!

 

 

 

Tight Eyez beim Fusion Thug Concept – lächerlich!

flyer-up-to-the-livenessDie Fusion Thug Concept World Tour rollt auf uns zu. Morgen im E4 wird euch Tight Eyez einen kleinen Vorgeschmack geben, was beim Finale der Thug Concept World Tour im September gehen wird. Am Sonntag könnt ihr außerdem im Workshop von den Skills des Erfinder des Krump lernen. Der erste Vorentscheid in Paris am 06.01. hat so gut vorgelegt, dass man gar nicht glauben kann, dass es noch besser wird. Ivan von der Streetdance Connection in Berlin war da und hat uns einen kleinen Recap geschrieben, wie unglaublich beeindruckt er vom Battle war – aber lest selbst: von Ivan Stevanovic Tja, ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll, denn es war ein Event, dass man im Basketball Jargon einfach „lächerlich“ nennen würde. Wie sehr ich versuche, mich an Highlights des gestrigen Abends zu erinnern, jedesmal fällt ein noch besseres ein und noch besser und noch besser, sodass ich heftig lachen muss… Einfach lächerlich zu merken, dass ich völlig überfordert bin, mich an all die krassen Highlights auf einmal zu erinnern! Zu begreifen, wie viele hochqualitative Battles, Innovationen und übertroffene Erwartungen es gab, bedarf es meinem Gehirn noch ein paar Tage, denn ich habe so etwas in meinem Leben noch nicht gesehen. Aber um euch einen Eindruck zu vermitteln, bediene ich mich mal bei unserer Blog-Schreiberin „kiude davie“, die schon am selben Abend etwas in französisch und englisch veröffentlichen konnte: Das „Café de la danse“ im Herzen Paris‘ ist eine Konzertlocation die zum zweiten Mal nach 2012 das Battle „FUSION THUG CONCEPT“ beherbergte. Um 12:30h öffneten wir die Türen für die angemeldeten Tänzer und waren ganz alleine. Als wir dann um 12h mit der Preselection anfingen, war die Hütte gut gefüllt und DJ Pu und Dj Enkiosoul hatten die richtigen Beats. Das Level der Pre war hoch und die kurzen Solos der Zweier-Teams sorgten immer für Stimmung im Publikum.

DIE CLASHES

Dann kamen die Clashes!! Die acht gewählten Teams der Pre kamen jeweils auf die Bühne und traffen auf die acht „Team Guest“, die alle mit Portraitfoto auf großen Stickern auf dem Boden aufgeklebt waren. Also zeigte man mit dem Finger auf das Bild und aus dem dunklen Backstage kamen die Gladiatoren (zumindest bei Tigth Eyez schien es so) auf die Bühne zum Kampf. Im Folgenden die Aufstellung der Clashes plus ein paar Worte:

  1. Wolf & Cyborg vs Tight Eyez & Grichka (W) =600 Gäste haben auf ihn gewartet. Er kam sah und siegte. Wir waren ab sofort in bester Stimmung!
  2. Physs & Paul Ereck vs Ben & Majid(W) =Hier sagt man dazu: Star Wars Battle!
  3. Sam & Taylor (W) vs Theo & T Boogz =Sam war schön anzusehen und Taylor würde mich noch den ganzen Abend begeistern.
  4. Kyrra & Jerem vs Nelson & Kefton (W) =Heavy ist alles, was mir einfällt….
  5. Candyman & Ptit-Lu (W) vs Juanito & Khalil =Die B-Boys wollten’s wissen.
  6. Tiboun & John Smith vs Jimmy & Chakal (W) =Jimmys Freestyle war einfach nur schön anzusehen und Chakal ist einer der heißesten B-Boys, die es zur Zeit gibt.
  7. Franqey & Ness (W) vs Cam’ron & Dibakoro =Popping vs. Dancehall!! Hahaha, was habe ich mich amüsiert. Cam’ron und seine 1 Mio. Youtube-Klicks? Nie von ihm gehört, aber eeeeyyyy, der kann’ne Show liefern und Spaß an sich selbst haben!!!!
  8. Boubou & Nala (W) vs Kapela & Frankwa =ufff einfach nur hamma

Die Videos dazu werden bald alle auf der Ghetto-Styles.com-Seite zu sehen sein..macht euch keine Sorgen.

DIE POOLS

Nach den Clashes waren die Pools dran. Ähnlich wie in der Champions League kamen die Tänzer (die Teams wurden getrennt) in vier verschiedene Pools mit je vier Tänzern im „all battle all“ Modus. Mit der Punkteverteilung: Sieg = 3Pkt, Unentschieden = 1Pkt und Niederlage = 0Pkt. Die besten zwei aus jedem Pool kamen ins Viertelfinale. Einfach nur die Namen zu lesen, als jeder Pool angefangen hat, war schon heftig. Es war, als ob man vier Mal die heftigsten Finalzusammensetzungen von deutschen Battles hätte!! Die Energie zu spüren als Tight Eyez auf die Bühne kam, die Euphorie, die Taylor verursacht hat und/oder die High Level Battles von z.B. Grichka vs Jimmy oder Tight Eyez vs Ness…..lächerlich. Die Viertelfinale… pffff seht lieber selbst! Auch wenn die selbst auf dem Video NIEMALS so sein werden wie LIVE, so sieht man aber doch die tänzerische Lächerlichkeit!! 😉

DAS FINALE

Und das Finale!!! LÄCHERLICH!! Gänsehaut, schreien, hüpfen, Freunde neben mir anstoßen und sich bestätigen lassen, dass man gerade das Gleiche gesehen hat, um dann festzustellen, dass jeder Tänzer noch ein Solo hat (also hat man grade erst 50% vom Finale gesehen!!!!!) Lächerlich!!!!

Das Finalbattle in Paris

Das Finalbattle in Paris

Eigentlich hätte es ein 1vs1-Finale geben müssen, da aber eine Regel des Fusion Thug Concept besagt: Erreichen beide Tänzer eines Teams das Halbfinale, so haben sie das Recht einen direkt ins Finale zu senden. Coole Regel, aber es waren 4Tänzer im Halbfinale, die jeweils mit ihrem Partner da waren!!!! Sowohl Kefton und Nelson, als auch Tight Eyez und Grichka haben es geschafft!! In den drei vorherigen Editionen dieses Konzept-Battles hatte das noch KEIN einziges Team zusammen geschafft!! Und nun gleich zwei!! Lächerlich!! Also entschied sich Kanon, ein 2vs2 zu machen! Es war…ja ihr wisst es schon: lächerlich! Zieht euch die Videos rein, seht selbst und kommt zu den nächsten Vorentscheidungen bzw. dem Finale in Berlin: Dates: Rom (Italien) April, Taipeh (Taiwan) Juni, Las Vegas (USA) und Finale im September in Berlin!!! Danke Ivan für deine Eindrücke und hoffentlich wird es morgen genauso „lächerlich“, denn vor allem fürs Battle gilt: keepondancin!!

L-Cubano mit neuer Single „My Way“

Nicht nur als Tänzer hat der gebürtige Kubaner Talent, sondern auch als Rapper. Nach seiner eigenen Aussage kam die Liebe zur Musik zuerst. Für seine Single „My Way“ die seit heute online ist, hat L-cubano sich natürlich tatkräftige Unterstützung von seinen Jungs aus der Berline Tanz Szene geholt. Mit am Start sind B-Boy Gabriel, Osman Baba Zula, Arman Baba Zula FX, Young T.H. und Rubberlegz. Wir feiern den Song und hoffen ihr feiert mit uns. Guter Sound aus der Muddastadt in dem Sinne alles Gute auf seinem Weg bis dahin keep on dancin!!!

 

And the winner is… PROTOTYPE! PROTOwho? PROTOTYPE!!!

The second day of FUNKIN STYLEZ was so damn exciting (read the report here), we are still blown away by the WORLD TEAM BATTLE. This year PROTOTYPE from UK won the crazy final. And they deserve the crown: Not only everyone is an amazing dancer, but also they showed the strongest team spirit with tons of complex routines.

Funkin Stylez Finals winner Prototype: Roxy, Supermalcom, Brooke, Kashmir and Marvel (photo by jun kim)

Funkin Stylez Finals winner Prototype: Roxy, Supermalcom, Brooke, Kashmir and Marvel (photo by jun kim)

Keepondancin used this opportunity to find out about the crew that won Germany’s biggest battle. Crew member Supermalcom gave us the answers (and as they are from the UK, we exceptionally switch to english):

1. You showed you are a real team. Do you actually dance together a lot or was this a loose combo only for Funkin Stylez?

Yes, we do dance together a lot. Earlier this year we done and won several big crew competitions. So we were well prepared for Funkin Stylez.

2. Who is part of Prototype? When was it founded and by whom?

Supermalcom answered all our questions about his crew Prototype

Supermalcom answered all our questions about his crew Prototype

So we have:

– Kashmir (House and Hip Hop)

– Roxy (Bboying)

– Brooke (Popping and Locking)

– Dickson (Popping) but wasn’t here at Funkin Stylez

– myself, Supermalcom (Hip Hop and House)
These are the main core five dancers

and then we have
– Marvel (Popping) the newest member in Prototype (replaced Dickson for Funkin Stylez)

We all London-based dancers now. I founded the team about 2-3 years ago. My aim was to regroup the best dancers in the UK of different styles and go out to show that UK have real talent.

3. How did you prepare for Funkin Stylez (FS)? 

We prepared for FS one month ago rehearsing about three times a week, and the last week almost everyday. We observed that most teams have strong soloists but not good routines. So our strategy was to show people that we were strong on both sides of the fence: Strong solos and bombard the others with routines for every round.

4. What other important successes do you have on your list? 

Well this year has been amazing for us. We won the biggest UK dance battle „Jump Off“ five times in a row – plus the big £ 10.000 final. We also won SDK crew battle against Japan in the final in Czech republic.

5. What’s your „Funkin Stylez career“ so far?

Funny enough we never went too far at Funkin Stylez before. Two years before we lost in the 1/4 final. Last year we even lost in the first round. But all these losses were taken as a great experience and made us more aware of what we needed to do to win.

THE FINAL BATTLE: 

6. How did you like the new venue in Berlin and its atmosphere? Did you feel the crowd?

The new venue is really nice, very very big indeed. The vibe this year was a bit different but however good. The crowd was great and supportive but for us performing on stage is always different to perform around a circle as you tend to feel the energy of people around you more.

7. Are you gonna be back next year to defend the title? 

We don’t know if we gonna be back next year, depending on how the crew feel. We do have a lot of titles to defend next year 😉 But if we decide to do it we still gonna come as hard or even harder then this year, so be prepared 🙂

Thanks to Supermalcom for letting us know what Prototype is all about. We wish you a lot of success for your future projects and keepondancin!!!!

Oh, by the way: We found that supernice urban dance app Supermalcom created. You better check it out in the app-store and improve your dance skills with the help of nothing but your smartphone!! Next level shit!

FUNKIN STYLEZ 2012 – Weltklasse in Berlin

Von außen sieht es aus wie ein Zirkuszelt, von innen wie ein hypermodernes Amphitheater: Das Tempodrom in Berlin hat das tanzhaus nrw als Location für die WORLD FINALS of FUNKIN STYLEZ 2012 abgelöst.

(c) snipesshop.de

Tempodrom Berlin (c)snipesshop.de

Eigentlich die perfekte Ausgangslage: Eine runde Halle mit einem genauso runden Battleground in der Mitte ermöglichte jedem Zuschauer eine gute Sicht. Bis zu 3.500 Sitzplätze gibt es in der Arena, die Spitze des Dachs ist 30 Meter hoch. Das Tempodrom kann also gar nicht so schnell aus allen Nähten platzen wie das tanzhaus nrw und auch Zuschauer müssen erstmal nicht abgewiesen werden, weil die Tickets schon längst ausverkauft sind.

Leicht haben es sich die Veranstalter mit der Entscheidung trotzdem nicht gemacht, das Finale in Berlin zu veranstalten, denn die Hauptstadt des Urban Dance in Deutschland ist definitiv Düsseldorf. Klar, im tanzhaus nrw waren alle näher dran an den Battles und das Family-Feeling war deshalb automatisch größer, aber hey: Ihr habt Funkin Stylez groß gemacht und in diesem Jahr mussten die Organisatoren deshalb das nächste Level erreichen.

Und es hat sich gelohnt!!! Die Location ist wie gemacht für große Tanzbattles, für das erste Mal lief organisatorisch alles ziemlich rund, die Jury bestand nur aus Urban Dance-Legenden und die Stimmung war auch top.

TAG 1 ONLY THE STRONG

Kleine Bühne (c)snipesshop.de

Kleine Bühne (c)snipesshop.de

Die Vorrunden wurden aufgeteilt. Die Kategorien House, Locking und Me against the Music fanden im kleinen Theater des Tempodroms statt, Hip Hop, Popping und Voguing in der großen Arena. Jetzt musste man sich nur noch entscheiden, welcher Kategorie man eher zugucken will. Nichts schwerer als das, aber die Entscheidung wurden einem später zum Glück wieder abgenommen: Ab dem Halbfinale wurden alle Kategorien in der Arena gebattlet.

Und was wir da zu sehen bekamen, war feinstes internationales Niveau. Aus Asien und allen Ecken Europas kamen die Sieger der Qualifikationsbattles. Die Franzosen haben wieder unglaublich viel Talent, Skills und Feeling bewiesen und in so gut wie allen Kategorien gewonnen. Aber checkt selbst, Videos sagen mehr als Worte!

Popping: Winner Nelson(Frankreich) vs. Stew(Norwegen)            → Video
Hip Hop: Winner Fabrice(Frankreich) vs. Ukay(NRW)                → Video
House:   Winner Malcom(Frankreich) vs. Alesya(Russland)          → Video
Locking: Winner Willow(Frankreich) vs. LissFunk(Frankreich)      → Video
MATM:    Winner Robozee(Hessen) vs. Various            → Video1  → Video2
Voguing: Winner Elena Ninja(Russland) vs. Natalia Mafia(Russland)→ Video 

HIER ALLE FOTOS VOM ERSTEN TAG + HERO KIDS + JUDGE DEMO AUF FACEBOOK!!!!

UND DIE DEUTSCHEN TEILNEHMER SO?

Die Teilnehmer aus Deutschland haben eine beeindruckende Leistung gezeigt. Um nur einige zu nennen: L-Cubano hätte fast seinen Sieg in Me against the Music verteidigt. Robozee hat das dann aber übernommen. In der Katgorie Hip Hop haben Ukay, Majid, The-K und Batalla so einige Gegner „ausgeschaltet“. Drei Mitglieder des House of Melody, Ayda aus Frankfurt und Hans haben sich fürs Voguing qualifiziert und P-Jay (House) und Sugar Rae (Locking) haben standesgemäß representet, sind aber vor dem Halbfinale ausgeschieden. Sugar Rae war eigentlich froh, dass er „ab jetzt entspannt die finalen Battles sehen kann“.

Salah vs. Boo Baba Zula Fx (c)keepondancin

Salah vs. Boo Baba Zula Fx (c)keepondancin

Aus Berliner Sicht gab es einen Tänzer, der uns besonders die Sprache verschlagen hat: Boo Baba Zula Fx wählte seinen Gegner fast schon zu cool per Flaschendrehen, trifft dadurch auf keinen geringeren als Salah (Popping-Übermensch aus Paris) und gewann auch noch. BOOM! Salah hat sich in der ersten Runde nicht besonders verausgabt, aber Boo war richtig gut drauf und hat das Publikum entertained. Die Judges konnten sich nicht entscheiden und wollten eine weitere Runde sehen. BOOM! Salah packte dann ordentlich einen drauf. (Ihr müsst euch diesen Sprung, oder was das da Unglaubliches war, ansehen!!) Boo hielt aber stand und legte eine saubere, freshe zweite Runde hin. Die Jury entschied sich einstimmig für den Berliner! BOOM! Boo postete auf seinem Facebook-Profil am nächsten Tag das Video: „Battle against one of my biggest inspirations SALAH…CRAZYYY“

TAG 2 WORLD TEAM BATTLE

Tag 2 war den Teams gewidmet. Die meisten Battles waren so spannend, dass man gar nicht sitzen bleiben konnte.

Das unerwartet ebenbürtige und spannende Battle Frankreich - Italien (c)snipesshop.de

Das unerwartet ebenbürtige und spannende Battle Frankreich – Italien (c)snipesshop.de

Die Favoriten fürs World Team Battle waren ziemlich klar: Frankreich, Korea und Prototype aus UK spielten wie zu erwarten weit vorne mit. Aber es gab auch einige Teams, die für Überraschungen sorgten. Team Russia hat die starken Japaner gleich im ersten Battle bezwungen und Team Déjà-vu aus Frankfurt battlete gegen die koreanischen Favoriten sogar ein zweite Runde – leider ohne Erfolg. Team Italy war mit krassen Routines und der sympathischsten Attitude bewaffnet und lieferte sich das wahrscheinlich spannendste Battle des Abends gegen Team France. Frankreich war zwar Favorit, aber die Italiener haben unglaubliche Moves und Energie ausgeteilt und leider trotzdem knapp verloren. Auch Swedish Family konnte mit viel positiven Vibes und Zusammenhalt bei den Battles punkten und schaffte es damit fast bis ans bittere Ende.

Im Finale des Finale standen sich dann aber Prototype aus UK und Team France gegenüber. Die Franzosen, u.a. bestehend aus Kefton, Willow, Malcom und Nelson, haben unweigerlich bewiesen, dass sie krasse Tänzer sind, aber Prototype waren ein eingespielteres Team und sie haben neben Skills vor allem heftigste Routines in die Battles eingebaut. Deshalb haben PROTOTYPE AUCH MEHR ALS VERDIENT DAS WORLD TEAM BATTLE GEWONNEN. (Auch wenn die Jury sich erst nicht entscheiden wollte und für eine Minute geschlossen die Bühne verlassen hat.)

HIER ALLE FOTOS VOM WORLD TEAM BATTLE UND DAS FINALE HERO KIDZ!!!!

DIE TEAM BATTLE WINNER „PROTOTYPE“

Prototype mit Brooke Milliner und Supermalcom haben’ne saubere Teamleistung hingelegt und es war unschwer zu erkennen, wie viel Arbeit sie in ihre Routines gesteckt haben, um als Crew zu glänzen. Keepondancin hat Supermalcom gratuliert und gefragt, wie die Vorbereitungen eigentlich so aussahen: „We’ve been training for about a month like three times a week.“ Und wer ist der Kopf des Ganzen? „I’m like the leader of the crew but everybody of us had about the same input in the routines.“ Die Arbeit hat sich gelohnt!!!  (THE WHOLE INTERVIEW WITH THE WINNERS IN ENGLISH HERE)

Sieger, Finalisten, Judges, Hosts und Orga-Team of Funkin Stylez 2012 (c)snipesshop.de

Sieger, Finalisten, Judges, Hosts und Orga-Team of Funkin Stylez 2012 (c)snipesshop.de

Am Samstag gab es übrigens noch eine Neuerung: das Hero Kidz All Style Battle. Ab jetzt können auch Tänzer unter 16 Jahren beim Funkin Stylez ihr Können beweisen. 2012 hat Nicky aus Dänemark das Hero Kidz Battle für sich entscheiden können. Congrats!

ALLES IN ALLEM

Alles in allem sind wir sehr glücklich, dass so ein inspirierendes Battle auf internationalem Niveau seinen Weg nach Berlin gefunden hat. „Inspirierend“ war auch das Wort, was in Gesprächen und bei Facebook von anwesenden Tänzern gefühlt am meisten als Bewertung gefallen ist. Gibt es ein besseres Kompliment an die Organisatoren?

Nur noch eins: Wenn ihr nächstes Jahr für günstigere Getränkepreise und mehr Essen sorgt, kann es nur noch voller, schöner und besser werden. Platz war noch genug für alle, die nicht kommen konnten. We ♥ Funkin Stylez und bis zum nächsten Mal: keepondancin!

Waacking erobert Berlin – hoffentlich

Waacking ist wieder auf dem Vormarsch. Nur bei uns ist davon noch nicht so viel zu spüren. Dabei sollte man einen so  dynamischen und extrovertierten Tanzstil nicht verpassen… Zum Glück gibt Annabelle da Fonte (Babybelle) aus der Schweiz am Samstag, den 10. November einen Workshop in der Flying Steps Academy in Kreuzberg. Eine perfekte Möglichkeit für Berlin, den Tanzstil kennenzulernen. Wir liefern euch jetzt schon ein paar Background-Infos zum Waacking und haben Annabelle interviewt.

Waacking entstand in den 70ern aus dem „Posing“  in der Gay Club Szene in Los Angeles. Der Tanz hat sich schnell von West bis zur East Coast nach New York verbreitet und in allen Clubs, in denen Disco und Funk Sounds gespielt wurden, konnten sich die Tänzer auf ihre Art ausdrücken. Inspiriert wurde Waacking von anderen Stilen wie Jazz oder Locking, der Fashion Szene und natürlich von der Musik von Donna Summer, den Jackson 5, Whitney Houston, Diana Ross usw. selbst.

Shaba-Doo aus LA: Pionier des Waacking und Locking

Pioniere des Waacking sind Shabba-Doo, Angel Ceja oder Ana Sanchez aus LA und Tyrone Proctor aus NY. Sie stachen heraus und wurden deshalb zu sogenannten ‚OGs‘ – zu Lehrern für die kommende Generation.

In den 90ern verlor Waacking seine Popularität. Ein Hauptgrund liegt in der Natur von Urban Dance Stilen: Sie werden an die nächste Generation weitergegeben. Es gab zu wenige erreichbare OGs und sonstige Informationsquellen, die das Erbe von Waacking weitergeben konnten und damit schrumpfte die Szene stark. Mittlerweile interessieren sich wieder mehr Tänzer für den Stil und die Szene wird wieder größer.

Annabelle da Fonte (photo: Federica Marchese)

Annabelle da Fonte ist eine der noch wenigen Waacking Tänzer in Europa. Sie hat uns erklärt, woher ihre Leidenschaft für den Tanz kommt.

Stell dich und deine Tanzlaufbahn bitte kurz vor.

Ich bin Annabelle oder auch Babybelle und komme aus der Schweiz. Ich tanze Ballett, Jazz und Modern seitdem ich fünf Jahre alt bin. Im Alter von zwölf Jahren habe ich mit Hip Hop und anderen Urban Dance Styles angefangen. Später habe ich zwei Jahre lang in Paris gelebt und getanzt, wo ich neben den klassischen Stilen auch in einer der größten Hip Hop Tanzschulen intensiv die Urban Styles trainiert habe. In London war ich auch für kurze Zeit, um mich tänzerisch weiterzuentwickeln und jetzt lebe ich in Berlin.

Wie bist du zum Waacking gekommen und warum fasziniert dich dieser Stil so sehr?

Waacking habe ich vor zwei Jahren durch Gemini aus Paris kennengelernt. Ich liebe es, weil ich mich mit Waacking einfach gut fühle. Der Tanz ist sehr energiegeladen, du brauchst viel Attitüde und zeigst viel Charakter. Mein Lehrer meinte immer: „Stell dir vor, du wärst der Superstar!“ Man kann einfach 100% seine Rolle spielen. Es gibt Annabelle da Fonte und Babybelle, das sind zwei verschiedene Menschen. Einmal zeige ich für Shows etc. das, was mir gesagt wird. Bei Battles und vor allem beim Waacking präsentiere ich meinen Namen, meinen Charakter. Ich allein zeige, was ich kann. Darin geh ich auf.

Wie kann man sich diesen Tanz vorstellen? Was sind die typischen Moves?

Am typischsten sind die schnellen Bewegungen der Arme. Kaum heißt es Waacking, tanzen alle direkt mit ihren Armen los. Das ist schon richtig: Waacking ohne Arme ist kein Waacking. Aber trotzdem muss der ganze Körper eingesetzt werden. Die Bewegungen sind sehr geschmeidig und elegant und zeigt so seinen Style. Es geht um die Superstar-Attitüde! Im Gegensatz zum Voguing wird nicht zu House sondern zu Disco und Funk Musik getanzt. Waacking ist übrigens nicht nur für Frauen!

Wie würdest du die Waacking Szene heute beschreiben?

Waacking ist auf jeden Fall zurück – aber nicht überall. Das ist schade! Ich spreche da vor allem für Europa und damit auch Deutschland. Wir brauchen mehr Leute, die diesen Style pushen, damit er eine Zukunft hat.

 

 

Der Workshop in Berlin am Wochenende ist ein erster Schritt, mit dem Waacking auch bei uns beliebter werden kann. Danke dafür Babybelle, ihr geht alle hin und bis dahin, keepondancin!!!

Zum Abschluss gibt’s Babybelle noch einmal in audiovisuell. Weitere Videos findet ihr übrigens in ihrem Channel ‚Annabelle da Fonte‘:

A weekend full of Dancing in Berlin

Berlin kann sogar noch mehr an einem Wochenende als ein großartiges URBAN CHAMPS Battle zu feiern. Peeps aus Paris und MonstaPop aus Kanada haben uns beehrt und am Tag darauf Workshops gegeben.

Peeps ist öfter in der Stadt und Tänzer kommen immer gern zu seinen Workshops, um von ihm zu lernen. Peeps war gut drauf und  ist auf einzelne eingegangen, damit sie die Schritte besser verstehen und umsetzen.

MonstaPop war zum ersten Mal in Berlin und hat sich als sehr guter Lehrer herausgestellt. Er erklärte die Techniken so genau, dass wirklich jeder sie verstehen kann. Die Teilnehmer haben sicher viel mitgenommen.

Und so sah das Ganze aus:

Peeps *New Jack Swing*House*

MonstaPop *Popping*Tutting&Lines*Robot*

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Urban Champs in the house

„It’s all about the feeling“ steht auf dem lilafarbenen Einlassbändchen, dass mir am Eingang des Bi Nuu um den Arm gelegt wird. Ich geh schnell rein, die Preselection sollte um 16:30 Uhr anfangen, ich bin fast ne Stunde zu spät. Und drinnen? Der Bass pumpt. Alle jammen vor sich hin, reden, begrüßen sich. Es hat noch nicht mal angefangen? Ha, also alles wie immer bei Battles!

Urban Champs war zum ersten Mal in Berlin am Start und hat ordentlich aufgefahren:

Die Jury setzt sich aus den Größen der Szene Sugar Rae, Bruce Blanchard, Walid (Fr) und Rabah (Fr) zusammen. Für Krump wurde sogar extra eine dreiköpfige Jury aus Big Liveness, Big Kanabal (NL) und Monsta NY Madness (Fr) ernannt. Das DJ-Team besteht aus sogar vier Personen, jeder Experte für andere Mucke.

Schon bei meinem ersten Blick in die Runde merke ich, dass ein paar Berliner fehlen, die das Event noch mehr belebt hätten. ‚Wo sind die Baba Zulas? Warum sind L-Cubano und Prince nicht hier? Das ist doch so ein nices Battle mit dem besten Trailer ever?!‘ Theaterauftritte und andere Engagements haben verhindert, dass die Jungs, die schon oft bei Battles erfolgreich waren, teilnehmen konnten. Prince kam später nach, um wenigstens die Krump Kategorie zu moderieren.

Es wurde also ein Battle in eher kleiner Runde. Für Hip Hop waren über 30 Teilnehmer angemeldet, bei anderen Kategorien konnte gerade so ein Halbfinale entstehen. Mal wieder überrascht war ich von den Tänzerinnen: Anett kam ins Locking-Finale und Lizzy Dee schaffte es in der Kategorie Hip Hop bis ins Finalbattle. Schon im Viertelfinale Hip Hop waren die Hälfte der qualifizierten Tänzer Mädels. You go, Berlin girls!!!

UND WIE GINGEN DIE BATTLES AUS?

Fotos von den Finals:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Isaac MIK war am Samstag der Übermensch und schon nach der Preselection war fast klar, dass er in der Kategorie Hip Hop gewinnen wird. Das Finale gegen Lizzy Dee war auf jedem Fall auf hohem Niveau.

Shizzo konnte gegen Anett im Locking auch eindeutig als Gewinner hervorgehen und es hat richtig Spaß gemacht, ihm zuzuschauen.

U-Ghost aus Bordeaux konnte sich im Popping gegen Dalil Wave aus Essen durchsetzen. Das Battle war ziemlich ausgeglichen und die Meinung der Judges gespalten. Die doppelte Wertung von Walid hat U-Ghost schließlich zum Urban Champ Berlin gemacht.

In der Kategorie House hatte Alberto Fusion-Art, der eingesprungen ist, damit überhaupt ein Viertelfinale stattfinden kann, ein leichtes Spiel. Michael stand mit ihm im Finale und hat eine gute Show abgeliefert. Das Level in Berlin wird sichtbar besser, aber ist einfach noch nicht ganz so konkurrenzfähig.

Krump war definitiv buck. Die Stimmung war zum Zerreißen. Lil A hat das ganze Battle über so ziemlich alles weggekrumpt, aber nach einer Extrarunde im Finale gegen Lil Stuntz verloren, der genauso explodiert ist. Die Buck Unit hat ihrem Namen auf jeden Fall alle Ehre gemacht!!!

UND WAS SAGT ORGANISATOR HAMDI ZUM ERSTEN URBAN CHAMPS IN BERLIN?

Hamdi, der Kopf von Urban Champs, zieht ein positives Fazit für die erste Station seiner Battle-Reihe: „Ich war mit der Veranstaltung in Berlin voll und ganz zufrieden. Klar hätten es mehr Leute werden können, aber das ist nicht das Konzept von UC. Als wir damals angefangen haben, waren sogar nur sechs Tänzer da (UK,Adnan,Ben, PP, Rae, Viet, Robozee und Romuldo).

Wir wollen nicht die Größten sein, wir wollen die Tänzer fördern – genauso wie wir damals die ersten Champs gefördert haben. Berlin ist eine riesige Stadt und für unser erstes Event war es sehr gut. Das richtige Feeling war vorhanden, die Tänzer, die da waren, gehören auch zu Urban Champs.

Als Veranstalter habe ich bis jetzt noch nie soviel Dankbarkeit für ein Event erlebt wie in Berlin. Es kamen mindestens 30 Personen zu mir und haben sich bei mir bedankt. Von daher bin ich vollkommen zufrieden und werde es nächstes Jahr bestimmt wieder in Berlin veranstalten.

Ich hoffe, dass die Berliner Champs im Finale sehr weit kommen.“

Wie es eine Tour so an sich hat, geht die Reise aber erstmal weiter:

FRANKFURT 06.10.

ROTTERDAM 20.10.

FINALE NEUSS 03.11.

Wir freuen uns aufs Finale und nächstes Jahr mit Urban Champs. Bis dahin keepondancin und vergesst nicht: It’s all about the feeling!

Swaggi Maggi bei Frankreichs erstem Dancehall Camp

Das erste BigUp Dancehall Kemp in Frankreich ging am Wochenende zu Ende. Auch Tänzerin Swaggi Maggi aus Berlin wurde eingeladen, Workshops zu geben und das, obwohl die Szene bei uns noch vergleichsweise mager aussieht. Wir wollen jetzt natürlich wissen, wie es war.

Wie war’s denn?

Ich war vier von acht Tagen da und die waren richtig intensiv. Jeden Tag einen Workshop geben, andere Workshops mitnehmen, Fotoshooting und Interviews. Aber es hat definitiv Spaß gemacht, das Camp war gut besucht und ich bin froh, dass es endlich ein Camp nur für Dancehall gibt. 

Da du auch bei den andern Workshops mitgemacht hast: Was ging denn tänzerisch?

Die Qualität war insgesamt sehr gut. Ich war etwas überrascht, dass sich so etwas wie zwei Lager gebildet haben. Besonders die Tänzer aus Frankreich und Russland haben sich hauptsächlich nur für die Ragga Jam Workshops interessiert. Das haben sogar die jamaikanischen Tänzer gespürt. Ragga Jam hat eine andere Dynamik als Jamaican Dancehall. Deshalb wäre es cool gewesen, wenn die Ragga Jam-Interessierten die Chance mehr genutzt hätten, sich in „unseren“ Workshops inspirieren zu lassen und den Jamaican Style besser kennenzulernen

Was hast du selbst dazugelernt?

Mich haben vor allem die Workshops der Jamaikanerinnen geprägt. Shelly Xpressionz hat ihre Workshops sogar mit afrikanischen/folkloristischen Tänzen (Kumina) begonnen, um zu zeigen, wie Dancehall eigentlich entstanden ist und auch Latonya Style  zeigte uns erst Moves aus den 80ern. Ich verstehe die Herkunft und Entwicklung der Tanzrichtung jetzt noch besser und kann meine Fähigkeiten dadurch besser ausbauen.

Übrigens ist Maggi gerade für ein paar Monate nach Jamaika geflogen, um ein Praktikum an der School of Dance am Edna Manley College zu machen und nebenbei mit vielen neuen authentischen Moves im Gepäck die deutsche Szene zu bereichern, wenn sie zurück ist.

Keepondancin and do di ting! Danke für das Interview.

Berlins Battle des Jahres mit Anlaufschwierigkeiten

Am Wochenende hat Berlin ein Event gesehen, auf das die Tanzszene sehr stolz sein kann! Leider hat sie das nicht 100% gezeigt…

Ich fasse noch einmal zusammen: Georgina hat im Rahmen des „Street LABour“ Festivals ein hoch-, nein, höchstkarätiges Battle mit Workshops organisiert. Das Konzept Bonnie & Clyde (Frau und Mann tanzen zusammen 2 on 2) ist nicht neu, aber gab es so noch nicht in Berlin. Und weil es im Urban Dance immer noch einen Überschuss an männlichen Tänzern gibt, hat Georgina keine Mühe gescheut, besonders talentierte Tänzerinnen (und Tänzer) aus Europa einzuladen.

Und viele sind gekommen, um die Berliner Szene zu unterstützen: Niki aus Schweden kam mit Kollegen Razzle Dazzle, Mufasa aus Frankreich mit Jimmy Yudat, Valusha aus Russland hat mit Isaac (MIK) den Battleground auseinandergenommen, Rayboom mit Raha, Lockerin Ina mit Lamin (Lunatix) und B-Girl Jilou (How I met a B-Girl) tanzte mit Arman (Baba Zula FX) zusammen. Und da endet die Liste noch nicht einmal, weil auch noch die Mädels von „Matryoshki in Jazz“ aus Russland, die ein Showcase gezeigt haben, beim Battle mitgemacht haben. Also genügend Tänzerinnen da für alle!

Namhafter als die Teilnehmer waren nur die Judges. Die Tänzerlegenden Shaik (NY) und Damon Frost (LA) und die erfolgreiche Choreografin Nikeata Thompson saßen in der Jury und haben das Publikum permanent motiviert, mehr mitzugehen.

Und so wie das Aufgebot an Tänzern waren auch die Battles: RICHTIG HEFTIG! Es hat wahnsinnig Spaß gemacht, den Battles einfach nur zuzusehen. Die eingeladenen Tänzer haben neue Vibes hineingebracht und wirkten offensichtlich sehr inspirierend auf die Berliner Teilnehmer. Die sind nämlich durch die Bank weg über sich hinausgewachsen – egal, ob sie sich einen „fremden Partner“ gesucht haben wie Isaac, Lamin, Lou, Arman, Richie usw. oder wie Kingsley (MIK) und Lala (Borderline) gleich zusammen getanzt haben. Wer eine Challenge gesucht hat, hat sie bei dem Event auf jeden Fall gefunden und alle haben sie bestanden.

Im Finale tanzten Mufasa und Jimmy, die gegen Niki und Razzle Dazzle gewonnen haben. Aber eigentlich habe alle gewonnen, so schön war’s!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Es gibt also keinen Grund enttäuscht zu sein? Doch, leider! Sowohl die Teilnehmer- als auch die Besucherzahl war mager. Der Heimathafen Neukölln war nicht besonders gefüllt und tragischer wurde es noch bei den Workshops. Einige fielen sogar aus, weil sich kein einziger Interessierter angemeldet hatte oder spontan vorbeikam. Damon, Niki, Jilou und Mufasa hatten immerhin unglaubliche vier Workshop-Teilnehmer… Ups, was war da los?

Gut! Es gab noch ein großes Battle in Hamburg, einige sind im Urlaub, andere müssen arbeiten oder haben sonstige Engagements, aber da bleiben doch nicht nur vier Leute übrig!?!? Warum lassen sich so viele die Chance entgehen, sich neue Inspiration oder Techniken in einem Workshop zu holen, den man wirklich nicht jede Woche in Berlin haben kann? Das wäre doch ein perfekter Weg, seinen Horizont zu erweitern, ohne hunderte Euros für einen Flug nach Paris oder in die USA auszugeben.

Die Bedingungen waren jedenfalls optimal für Berlin, um als Tanzstandort international zu representen. Es hätte sich auch für Tänzer aus anderen Städten definitiv gelohnt, sich bei dem Event weiterzuentwickeln, ohne weit zu fahren. Isaac hat das Wochenende als Kommentar zu einem Post von Georgina auf den Punkt gebracht: „I´m so sorry for all you people who missed that…. it was craaazy… thanks thanks thanks georgina for makin that happen :)“

Alle, die representet haben, waren krass drauf! Also keepondancin Berlin, damit wir nächstes Mal noch krasser am Start sind. (Das haben mindestens die verdient, die sich so sehr reinhängen, Berlin neue Möglichkeiten zu bieten. Danke Georgina!)