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Was geht bei den Urban Tänzern in Deutschland?
„Walk For Me“ – Berlins erster Vogue Ball
Wo fängt man jetzt an bei einem Event, dass so bunt, voll und neu war… Vielleicht damit: Ihr habt was verpasst!
Der erste Berlin Vogue Ball war 100% Entertainment. Vorm L.U.X. in Kreuzberg war so großer Andrang, dass die Schlange fast bis zur nächsten Straßenecke reichte und irgendwann ein Einlassstopp verhängt werden musste. Die Show fing deshalb erst spät an. Was wir dann aber geboten bekamen, hat Berlin so noch nicht gesehen: Rüschen, Tüll, Glitzer, Latex, Farben, Schmuck, Strass und ganz viel Attitude auf der Bühne. Keepondancin hat dieses Mal sogar mitgemacht!
Die Jury war hochkarätig und sehr authentisch. Organisatorin und Vorzeige-Voguerin Georgina hatte es geschafft, Tänzer aus der New Yorker Ballroom-Szene nach Berlin zu holen. Neben King Aus Ultra Omni war „the legendary Grandfather of the House of Xtravaganza“ Hector Xtravaganza Teil der Jury. Hector ist ein Voguer der ersten Stunde und performte schon in den Siebzigern bei Balls. Weitere drei Judges aus der Berliner Fashion- und Liefstyleszene haben die Expertenjury komplett gemacht.
Ein Vogue Ball ist ein Wettbewerb, bei dem man sich in den fantasievollsten Kategorien entgegentritt. Beim Berlin Vogue Ball konnten die Teilnehmer bei Runway „Best Dressed“, „Las Vegas Show Girl“ oder „Sex Siren/Butch Queen“ mitlaufen und bei Performance All Styles gegeneinander tanzen. Abgeräumt haben vor allem die Mitglieder des House of Melody, das Georgina vor wenigen Monaten in Düsseldorf gegründet hat.
Zena (Gazelle Melody) konnte die Catwalk-Kategorie „Sex Siren“ für sich entscheiden und hat in einem aufregenden, dreifachen Battle-Marathon gegen Anna Ninja auch in der Performance-Kategorie gewonnen. Anna Ninja aus Schweden war dabei eindeutig Favoritin, da sie als erste Europäerin im Legendary House of Ninja aufgenommen wurde und viel in New York trainiert. Dafür konnte die Schwedin den Pokal für „Las Vegas Show Girl“ einsacken. In der Kategorie „Best Dressed“ liefen die meisten Teilnehmer und auch da konnte sich das House of Melody durchsetzen. Marie (Zoe Melody) hat mit viel Grazie und Haarpracht überzeugt. Keepondancin hat es bei „Best Dressed“ in die zweite Runde geschafft, aber dann gegen die erfahrenere Voguerin Maike aus Hamburg knapp verloren… aber nur knapp!
Zwischendrin und danach gab es außerdem Shows im Überfluss. Das House of Mongo, Funkymoto, das Pariser House of Tati, House of Lazer aus Hamburg und die Melodys haben mehr oder weniger aufwendige und aufregende Choreografien getanzt und damit den Abend voller neuer Eindrücke beendet.
Deutschland braucht auf jeden Fall mehr davon und mehr Platz beim nächsten Mal, denn ihr müsst unbedingt hinkommen.
Ein überdimensionales Lob geht by the way an Georgina und Songül, die als Berlin Vogue Out viel Herzblut und Energie in das Event und die Workshops und Diskussionen gesteckt haben. Es hat sich gelohnt! Wir sind im Vogue-Fieber und glücklich, dass Georgina mit dem Gedanken spielt, „vielleicht schon einen Winterball im Februar zu veranstalten“.
So Voguers out there, keepondancin!
PS: NOCH HEFTIGERE BILDER HAT NUR HOMARD PAYETTE! Checkt dafür sein Album Berlin Vogue Out! Und wer Videos vom Catwalk sehen will, sollte unser Facebookprofil besuchen!!
Patamans Trainingshalle vollständig niedergebrannt
Gestern morgen kam es zu einem Brand in einer Lagerhalle in Berlin Spandau. Die Ursache ist noch nicht geklärt.
In der Halle befand sich neben Geschäften und Wohnraum auch Patamans Trainingshalle für Akrobaten, Tänzer, Parcouristen und co. In der jetzt völlig zerstörten Halle konnte dank Pataman unter besten Bedingungen trainiert werden und er hatte seine großartige Vision damit (auch für uns) zur Realität gemacht.
Wir hoffen, dass alles schnell geklärt werden kann, sind froh, dass es keinen Personenschaden gab und wünschen Pataman jetzt viel Kraft. Davon darf man sich nicht kleinkriegen lassen: keepondancin!!
Rayboom zwischen Battleground und Theaterbühne
Momentan ist der 26-jährige Tänzer Rymon Zacharei, in der Szene besser bekannt als Rayboom, auf Erfolgskurs. Nicht nur seine Siege beim Berlin Circle Ground und Berlin’s Best Dancer sind zu verbuchen, sondern auch die Teilnahme am Cercle Underground und weiteren internationalen Battles. „Ich habe mir vorgenommen dieses Jahr viel zu battlen und derzeit läuft es ganz gut. Neben meiner eigenen Veranstaltung Unique Xpression Battle, das am Wochenende stattfindet, werde ich auch bei SDK Germany und Tschechien sicherlich nicht fehlen“.
Derzeit ist das Mitglied der BadNewz Mp mit dem Theaterstück „Irgendwo“ unterwegs. In dem Stück geht es um die Kunst und die Liebe zum Tanz. Rymon hat schon seit einiger Zeit Engagements für Tanztheater und hat auch schon in anderen Stücken mitgewirkt. „Wir konnten mit dem Stück „Irgendwo“ einige Erfolge in Deutschland feiern und jetzt geht es weiter nach Italien, worauf ich mich sehr freue.“
Wir sind gespannt, was demnächst noch ansteht, und halten euch auf dem Laufendem bis dahin keep on dancin!!!!
Checkt den Link zu dem Theaterprojekt und zum Unique Xpression Battle am 12. Mai in Düsseldorf!!
House Workshop mit Peeps in Berlin
Peeps hat am Samstag Workshops in New Jack Swing und House gegeben. keepondancin hat mitgetanzt und fotografiert. Jetzt haben wir den statischen Bildern Leben eingehaucht!!
Germany represents at Juste Debout!
Das Palais Omnisports de Paris-Bercy war ausverkauft. Unglaubliche 17.000 Zuschauer (meinte der Moderator im Laufe des Events) haben ihren Weg zum Juste Debout Finale gefunden – so viel wie noch nie. Insgesamt 144 Tänzer haben in den Kategorien House, Locking, Hip Hop, Popping, Top Rock und Experimental um den Sieg gekämpft.
Es gab so einige Highlights:
Das Housefinale Mamson und Babson vs. Kapela und Serge war legendär. Gegen Ende des Battles beginnen Babson und Kapela gemeinsam eine Routine zu tanzen und später steigen die andern beiden mit ein. One Love Hip Hop Moment!
Die beiden blutjungen Japanerinnen von Rush Ball waren definitiv die Publikumslieblinge in der Kategorie Hip Hop. Sie haben die Musik quasi aufgesogen und heftige Battles geliefert – und das mit 13 und 15 Jahren… Watch out JD 2013!
Das erste Battle von Bruce und Gator gegen Nelson und Franqey war Tanzqualität kaum zu überbieten. Es hätte auch das Finale sein können… Die Jury konnte sich auch nicht entscheiden und erst in einer dritten Runde kamen Nelson und Franqey weiter.
Unten neben dem Battleground bildet sich plötzlich ungeachtet von den Battles eine Menschentraube, die sich seltsam hin und her bewegte. Irgendwann konnte man erkennen: In der Mitte standen die Twins, ständig umringt von mindestens 30 Teenagern. Juste Debout hatte also auch Stars zu bieten. 😉
Germany represent!
In diesem Jahr haben besonders viele Tänzer aus Deutschland die Preselections für sich entscheiden können und auch beim großen Finale in Paris haben sie sich extrem gut geschlagen.
Allen voran der Wuppertaler Ben, der mit dem Franzosen Salas zusammen in der Katgorie Hip Hop gewonnen hat. Er hat bei jedem Battle mit seinen beeindruckenden Skills geglänzt und ist gerechter Sieger von JD 2012. Das Publikum war auf der Seite der Japanerinnen, die auch im Finale standen. Sie haben das ganze Event über auf einem wahnsinnig hohen Niveau getanzt, waren im Finale aber nicht mehr ganz so stark. Trotzdem gab es Buh-Rufe wegen der
Juryentscheidung und Ben und Salas konnten ihren Sieg nicht so ganz feiern.
Majid, der aus Krefeld kommt, hatte mit dem französischen Tänzer Icee das erste Battle gegen die Prelim-Gewinner aus England eindeutig und verdient gewonnen, aber leider gegen Ben und Salas in einem sehr spannenden Viertelfinale verloren.
Adnan und OG, auch aus NRW, haben ein fettes erstes House-Battle hingelegt. Adnan war richtig gut drauf und OG hat mit seinem schnellen Footwork beeindruckt. Gegen die ebenfalls guten Gegner Meech und King Charles, hat es aber leider nicht ganz gereicht und die beiden flogen schon in der ersten Runde raus.
Berlin ist gleich im Viererpack angetreten.
Jan und Shizzo, die beim Juste Debout Germany die Prelims im Locking gewonnen haben, mussten sich gleich in der ersten Runde geschlagen geben, obwohl sie ein souveränes Battle hingelegt haben. Keepondancin hätte die Jungs weitergelassen…
Prince und Isaac konnten sich in der ersten Runde gegen die Gewinner aus Italien durchsetzen. Im Viertelfinale waren die Brüder dann eigentlich noch überzeugender und konnten mit ihren Skills und einer
freshen Routine einen Großteil des Publikums für sich gewinnen. Sie verloren trotzdem gegen die sehr sauber tanzenden Jungs aus der Schweiz. Alle vier Judges waren dabei sogar einer Meinung, womit das Publikum und auch wir nicht ganz einverstanden waren. Es gab Buh-Rufe. Das zeugt für Prince und Isaac, die eine fette Show in Paris geliefert haben.
Android aka Martina, die aus Berlin kommt und jetzt in New York lebt, hat in Kanada die Kategorie Experimental gewonnen, konnte mit ihrem Auftritt aber nicht den Gesamtsieg holen. (Bilder in Slideshow)
Durch den Juste Debout-Marathon mit Boo und Arman
Auch Boo und Arman von Baba Zula Fx aus Berlin waren wie die meisten deutschen Teilnehmer zum ersten Mal beim Juste Debout am Start und bereit, abzuräumen. Den Einzug ins Finale haben sie bei der Preselection in Polen klargemacht. Boo erzählte kurz nach dem dortigen Sieg, sie seien mit dem festen Ziel hingefahren, zu gewinnen. „Wir waren von uns überzeugt. Und als wir die starke Konkurrenz gesehen haben, waren wir erst recht motiviert und haben das Ding geholt. Wir haben uns natürlich tierisch gefreut, dass wir vor ca. 15.000 Leuten tanzen werden.“
Eine Woche vor dem Battle in Paris waren die beiden Popping Tänzer voll im ‚Battlemodus‘. „Angst haben wir nicht. Noch sind wir gechillt und sagen uns immer, ‚Egal, wer vor uns steht, denen reißen wir den A… auf!‘ Aber natürlich ist viel Respekt dabei. Sollten wir gegen die Besten der Welt, wie zum Beispiel Bruce, tanzen, ist das schon eine große Ehre für uns.“ Und weil das weltweit größte Battle anstand, haben Boo und Arman dann noch härter trainiert. Boo hat ihre neue Strategie so zusammengefasst: „Wir müssen jetzt nicht jeden Tag zehn Stunden trainieren, aber wenn, dann halt hardcore! Wir arbeiten an neuen, krasseren Routines und an unseren Spezialitäten. Ansonsten chillen und Shisha rauchen…“ Wir haben Boo auch gefragt, ob sie sich bereit fühlen für Paris. Die Antwort war eindeutig: „Und wieeeeee! Kann’s kaum erwarten, da hinzufliegen.“
Als alle Teilnehmer die Eventhalle in Bercy betraten, sah man im Grunde allen den Respekt vor dem Event an. Auch die beiden Poppingtänzer aus Berlin hat es umgehauen. Arman filmte mit seinem Handy die Zuschauermassen und Boos Gesicht wirkte doch ein bisschen angespannt.
Beim ersten Battle kamen sie aber mit viel Selbstbewusstsein und Spaß auf die Bühne. (Link zum Video hier!) Und es hatte funktioniert: Sie konnten mit ihren Poppingskills und einem einminütigen ‚Dauerfreeze‘ während der Gegner tanzte, die Jury und auch das Publikum auf ihre Seite ziehen. Arman, der besonders selbstsicher auf der Bühne wirkte, meinte danach auf die Frage, ob er richtig Bock hätte, da oben zu battlen, nur: „Normaaaaal!“
Ganz so „normaaaal“ sind sie im zweiten Battle nicht mehr aufgetreten. Die Pops waren sauber, alles gut gelaufen, aber man hat ihnen den Respekt im Vergleich zur ersten Runde mehr angemerkt. Deshalb mussten sich auch Arman und Boo im Viertelfinale verabschieden.
Die Jungs gaben direkt danach zu, dass sie enttäuscht sind, blickten aber gleich wieder nach vorne: „Nächstes Jahr kommen wir noch weiter!“ Und als ich Boo vor ein paar Tagen gebeten habe, seine Eindrücke rückblickend in einem Satz zusammenzufassen, schrieb er mir eindeutige Antwort: „Ein Satz reicht niemals aus, aber: ES WAR EINFACH NUR GEIL!!!“
Wir sind stolz auf die deutschen Tänzer, die für uns representet haben und haben euch alle Fotos von den Fotografen, den Gewinnern und unsere eigenen armseligen Bilder hier in den Slideshows zusammengestellt.
Bis zum nächsten Jahr, ihr wisst ja, keepondancin!
Alle Bilder der deutschen Teilnehmer von offiziellen Fotografen:
Jury, Winners, Special Moments
Die Ladies von Instinct mit Culcha Candela auf Tour
Endlich ist es soweit: die Berliner Band Culcha Candela geht wieder auf Deutschland-Tour, die die Jungs durch 12 Städte führt. Als Begleitung auf der großen Tour haben sie eine geballte Ladung weibliche Verstärkung im Gepäck.
Die Dance Crew Instinct (NT TEAM), die ebenfalls aus Berlin kommt, wird die Band auf der kompletten Tour supporten. Instinct besteht übrigens aus Nikeata Thompson, Gee Sue, Jazzmin Marschall und – neu im Team – die 22-jährige Jomecia Oosterwolde, bekannt aus der sensationellen Streetdance Show Blaze.
Bei dieser großartigen Besetzung kann die Tour für die Jungs von Culcha nur ein voller Erfolg werden. Wenn ihr Clucha Candela und Instinct mit ihrer neuen Show nicht verpassen wollt, dann solltet ihr euch den 24.03.2012 ganz fett im Kalender markieren, denn dann sind sie in der Mutterstadt. Für die restlichen Tourdaten checkt einfach die Homepage von Culcha Candela hier.
Wir sind auf jeden Fall am Start! Bis dahin keepondancin!!!
Berliner Tänzer im Video von Ivy Quainoo
Millionen Menschen saßen am 10. Februar vor dem Fernseher als Ivy Quainoo „The Voice of Germany“ wurde. Mit ihrem Song “Do You Like What You See” mischte Ivy das Finale der Sat.1-Castingshow noch einmal richtig auf und wurde von den Zuschauern mit dem Sieg belohnt. Aber ausruhen konnte sie sich deshalb nicht danach. Kurz nach dem Finale wurde auch gleich das erste Musikvideo gedreht.
Für ihren ersten Clip bekam Ivy tatkräftige Unterstützung und Support aus der Berliner Tanzszene. Nikeata Thompsons hatte als Personal Coach und Choreographin das Vergnügen mit ihrem „NT Team“ beim Videodreh mitzuwirken. Für den Dreh engagierte sie Isaac a.k.a Stupid, Lamin Lunatix und Denis W. Dafür, dass das Video nach dem Sieg schnell im Kasten sein musste, es ist wirklich cool geworden. Überzeugt euch selbst. Bis dahin keepondancin!
ZUM OFFIZIELLEN VIDEO:
From Berlin to Istanbul
Fast eine Woche ist es her, dass Serdar und seine zusammengewürfelte Crew aus Berlin den Einzug ins Halbfinale der türkischen Sendung „Yetenek Sizsiniz“ (zu deutsch: Das Super Talent) bestritten haben. Wir haben uns kurz mit dem gebürtigen Kreuzberger in einem lockeren, türkischen Café getroffen und darüber gesprochen, wie es überhaupt zu all dem gekommen ist:
„Ich habe letztes Jahr schon drei Mal in der Sendung mitgemacht. Die Leute dort kennen mich und verfolgen mich auch, was mich sehr freut. Dieses Mal habe ich bis zum Achtelfinale solo getanzt. Nach der Sendung kam die Produktion zu mir und bat mich etwas anderes auf die Beine zu stellen, eine Show.“
Was ‚Shows kreieren‘ angeht ist der 22-Jährige schon längst geübt und trommelt dafür spontan einige Tänzer aus der Berliner Szene zusammen. „Ich musste nicht lange suchen. Alle, die ich gefragt habe, haben auch gleich zugesagt. Mit am Start sind Alisha, Raha, Fidosh, Jouana, Arman Baba Zula, Osman Baba Zuala, Poping Junior, Bboy Lou-ease, Alex Untouchable ADG, Richy und Kingsley M.I.K Fam. Ich wollte dadurch auch die Berliner Szene ein wenig pushen bzw. näher zusammenbringen und so eine Reise ist eine gute Gelegenheit.“ Diese einmalige Chance ließen sich die Berliner Tänzer natürlich nicht entgehen und flogen auf Kosten der TV-Produktion nach Istanbul um ihre Show zu repräsentieren.
„Wir wurden sehr herzlich empfangen und haben eine Menge Spaß zusammen gehabt“, beschreibt der Kreuzberger die Tage vor Ort. Aber nicht nur die Tänzer hatten eine gute Zeit – die gesamte Jury und das Publikum ist im wahrsten Sinne des Wortes ausgerastet. Die Tänzer legten eine atemberaubende Show aufs Parkett. Um es mit Serdars Worten zu sagen: „Die Jury kam einfach gar nicht klar“.
„ Serdar ich liebe dich“, waren die Worte eines Jurymitglieds, „Du machst diese Show bunter mit deiner Crew und übertriffst dich jedes Mal selbst.“
An diesem Abend gab es die höchste Punktzahl, die das Publikum in dem Falle vergab, und zwar 98% von möglichen 100%. Damit war der Einzug ins Halbfinale mehr als sicher, denn die Jury hatte nichts auszusetzen an der Show der Berliner. Bei so viel Lob darf man sich auf jeden Fall einen kurzen Moment selbst feiern.„Der Chef der Sendung kam gleich nach unserem Auftritt zu mir und sagte, dass er in Zukunft mit mir bzw. mit meinem auserwählten Team zusammenarbeiten möchte“
Wir können stolz auf unsere Berliner Crew sein und drücken allen 13 Tänzern fest die Daumen. Auch Serdars Familie ist stolz auf den Einzug ins Halbfinale. „Als ich angefangen habe zu tanzen, waren meine Eltern dagegen. Als ich dann angefangen habe, Geld damit zu verdienen, waren sie etwas beruhigt. Mittlerweile war ich schon öfter im türkischen Fernsehen zu sehen und das macht meine Eltern besonders stolz und sie erzählen es jedem Bekannten und Nachbarn“
Der Weg ins Finale ist nur noch einen Schritt entfernt. Heute Abend um 20 Uhr wird die Show auf dem türkischen Sender Show TV übertragen. Ihr solltet es euch auf keinen Fall entgehen lassen, wie es mit der auserwählten Berliner Crew weitergeht. Zum Ende des Monats geht es dann ins Halbfinale. Unseren Support haben sie auf jeden Fall. Bis dahin keepondancin!
Nachwuchsförderung deluxe – „Battle of the Schools“ in Hamburg
Wenn Noten und Status keine Rolle spielen und Schüler freiwillig den Freitag Abend in der Schule verbringen, muss ein richtig fettes Event stattfinden. Und so war es auch Ende letzter Woche in Hamburg. Elbcoast Entertainment hat ein großartiges Konzept umgesetzt, die es so in einer deutschen Großstadt noch nicht gab: das „Battle of the Schools“.
Die Idee kommt nicht von ungefähr: Elbcoast erklären auf der Homepage, dass an insgesamt 40 Schulen der Hansestadt 30 Tänzer die Disziplinen Breakdance und Hip Hop Dance unterrichten. Seit zwölf Jahren schon hält Urban Dance so Einzug in den Hamburger Schulalltag.
Am Freitag hatten Schüler, die diese Kurse oder Arbeitsgemeinschaften besuchen, die Gelegenheit, sich offiziell zu battlen und ihre Skills zu testen. „Wir wollen den Schülern ein Event ermöglichen, bei dem sie sich schulübergreifend messen können. Es soll nicht um Gymnasium oder Hauptschule, Markenklamotten oder den sozialen Background gehen, sondern einfach nur ums Tanzen. Wir können damit Kids zusammenbringen, die sich sonst nie begegnen würden. Die Hip Hop-Kultur ist die perfekte Grundlage dafür“, erklärt Metin von Elbcoast Entertainment die Idee.
Das Konzept ging sowas von auf. Aus der Aula eines Gymnasiums im Bezirk Wandsbek wurde eine Battle-Arena und die Stimmung war extrem gut. Alle hatten Spaß bei den Battles, Judge-Demos und der Breakdance Show der Crew TEC sowie bei Rapper SEB. Die ganze Zeit wurde aufmerksam mitgefiebert.
Um den Kids außerdem zu zeigen, was es neben Hip Hop und Breakdance noch im Urban Dance gibt, gab es Show Battles im Voguing, House usw. Elbcoast Entertainment hat es definitiv geschafft, Schülern die Urban Dance Kultur näher zu bringen (auch den vorher ahnungslosen) und viele haben sich auf den Battleground getraut. In der Kategorie Hip Hop wagten sich neun Zweiergruppen das Kräftemessen und beim Breakdance sogar 14. „Da viele Teilnehmer keine Battle-Erfahrung hatten und überhaupt mit den Begriffen „Battle“ und „Freestyle“ noch nicht viel anfangen konnten, war ich sehr zufrieden“, so Metin über die Resonanz.
Die 2vs2-Kategorien Breakdance und Hip Hop wurden wiederum in zwei Alters- bzw. Schwierigkeitsstufen eingeteilt und Hamburgs beste Tänzer haben das Event als Judges, DJ, Teilnehmer oder wie Jo-l mit Show Battles unterstützt. Breakdance wurde von den erfahrenen Tänzern Sonny Tee, Chris-Rock und Kool Monkee gejudget und in der Hip Hop Jury saßen keine geringeren als Andy, Aaron Night und N-Jay. Die Beats kamen von „Lieblingsbreaker“ Jango.
Als Sieger aus den Battles gingen in der Kategorie Breakdance 5. bis 7. Klasse Tolga und Victor aus der 5. Klasse der Max-Brauer-Schule in Altona hervor. In der Gruppe Breakdance 8. bis 13. Klassekonnten Vigen aus der 9. Klasse der Schule an der Uhlenhorst und Kevin aus der 12. Klasse der Jenfelder Otto-Hahn-Schule das Battle für sich gewinnen. Die Gewinner der Hip Hop Battles sind in der Anfängergruppe Leonie und Lisa aus der 8. Klasse des Johannes Brahms Gymnasiums und bei den Fortgeschrittenen setzten sich Mathé und Teddy von der Alien Fam durch, die in Lübeck die 12. und 13. Klasse besuchen. Die Sieger erhielten Gutscheine im Wert von 100,- Euro für den adidas Originals Store.
Die Künstleragentur Elbcoast Entertainment kann mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Konzeption und Entwicklung von Jams, Battles und anderen urbanen Tanzprojekten vorweisen. Sie hat das Event so konzipiert, dass „Battle of the Schools“ im Hamburger Schulalltag verankert werden und somit regelmäßig stattfinden soll.
Also wir sind überzeugt, dass das „Battle of the Schools“ ein fester Bestandteil in Hamburg werden sollte und finden außerdem, dass sich Veranstalter und Schulen in anderen Städten dieses Event zum Vorbild nehmen sollten, um ihre Schüler zu fördern. Bis dahin keepondancin!
Breakdance-Battle der neuen Generation
Hip Hop Battle der Fortgeschrittenen
Prince macht Theater
Auch außerhalb der Underground Szene arbeitet Prince an seiner Karriere und ist im Theaterbereich seit einigen Jahren auf der Bühne zu sehen. Diesen Monat stehen gleich zwei Aufführungen für ihn an.
Derzeit probt Prince fleißig an seinem ersten Solostück „6 Seconds“. In dem Stück wird gezeigt, werden Erlebnisse aus sechs Monaten des jungen, kreativen Tänzers in sechs Monaten seines Lebens wiederfahren ist. Ende Februar bzw. Anfang März soll die Premiere sein. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden und haben euch hier EXKLUSIV den Trailer zu „6 Seconds“ online gestellt.
Doch ihr habt schon dieses und nächstes Wochenende die Möglichkeit, den aus Ghana stammenden Künstler auf der Bühne in Potsdam zu sehen. „Heimsucher“ ist Tanztheater und Kunstausstellung in einem (genaue Eventinfos hier) und handelt, wie der Name schon verrät, von der Suche nach der Heimat. Die fünf Darsteller sind ein großer Teil dieses Kunstprojekts und wir können Ballett, Modern, Hip Hop und Breakdance erwarten. Wir sind auf jeden Fall am Start!
Das ist aber lange nicht alles, was ansteht bei Prince Ofori. Er bereitet sich derzeit gemeinsam mit seinem Bruder Isaac a.k.a Stupid auf das große internationale Battle Juste Debout vor. Die beiden Brüder haben im Dezember bewiesen (Sieger BBSD), dass sie ein erfolgreiches, eingespieltes Team sind und vielleicht siegen sie auch beim Juste Debout Vorausscheid. Wir wünschen ihm auf jeden Fall viel Erfolg mit seinem Solostück und beim Battle. Bis dahin, keepondancin!
Checkt:
Event: https://www.facebook.com/events/353018031394734/
Prince‘ Profil: http://www.facebook.com/oforikyere







